iPhone XR: Apple kürzt die Produktion um 100.000 Handys pro Tag

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Apple iPhone XR in verschiedenen Farben
Das iPhone XR in den Farben Blau, Weiß und Schwarz.Bildquelle:
Apple hat das kleinere 2018-Modell iPhone XR gerade erst auf den Markt gebracht. Doch schon jetzt scheint die Nachfrage nicht den Erwartungen zu entsprechen. Apple verringert die Produktion um 100.000 Smartphones pro Tag.

Im September hat der amerikanische Hersteller Apple seine neuen drei iPhone-Modelle vorgestellt. Das iPhone XS Max ist dabei die größte und auch teuerste Variante, das iPhone XR hingegen stellt das günstigste Smartphone der aktuellen Apple-Reihe dar. Es kostet mit 64 GB internen Speicher 849 Euro. Damit verlangt Apple für das iPhone XR rund die Hälfte des iPhone XS Max in seiner größten Ausstattung. Seit dem 26. Oktober ist das Handy hierzulande erhältlich. Doch wer jetzt denkt, das günstigere Modell würde weggehen wie warme Semmel, scheint sich zu irren.

Die Webseite Asian Nikkei berichtet, dass die Verkaufszahlen des iPhone XR deutlich geringer sind als erwartet. Laut des Berichts soll Apple nun die Produktion bei den Produzenten Foxconn und Pegatron deutlich reduziert haben. Foxconn sollte scheinbar 60 Produktionslinien für das iPhone XR einsetzen, reduzierte jetzt jedoch die Produktion auf 45 Linien. Das entspricht ungefähr 100.000 Handys weniger – pro Tag. Die Produktionspläne von Pegatron in Bezug auf das iPhone XR scheinen auch nicht mehr umgesetzt zu werden. Abzuwarten bleibt jedoch, wie sich das Weihnachtsgeschäft auf den iPhone-Verkauf auswirken wird.

Die Top-Features des Apple iPhone XR im Überblick:

  • iOS 12
  • 6,1 Zoll HD-Display
  • IP67 (Schutz vor Untertauchen)
  • A12 Bionic Prozessor
  • 12 MP Hauptkamera
  • 7 MP Frontkamera
  • 64/128/256 GB interner Speicher
  • Induktives Laden
  • Dual-SIM

Wie genau sich das iPhone XR in seiner ersten Woche auf dem Smartphone-Markt schlug, ist nicht bekannt. Apple veröffentlicht keine genauen Verkaufszahlen. Bisher gab das Unternehmen nur generelle Absatzzahlen bekannt. Damit könnte in Zukunft jedoch Schluss sein: So verkündete das Unternehmen, keine detaillierten Absatzzahlen mehr vorzulegen.

Dies war eine Reaktion auf den vergangene Quartalsbericht des Herstellers, der bei den Investoren und Anlegern nicht gut ankam. Unter dem Strich standen dabei Ende September 62,9 Milliarden US-Dollar (55 Milliarden Euro) Umsatz. Apple streicht – nach Steuern –  davon umgerechnet also knapp 12,35 Milliarden Euro ein. Eine Verbesserung im Vergleich zum vorgehenden Quartal sowie das Vorjahr.

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