iOS 13: So wird das iPhone zum Personalausweis

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iOS 13 Symbol
Bildquelle: Apple
Vor kurzem stellte Apple auf der zweiten Keynote des Jahres das neue mobile Betriebssystem iOS 13 vor. Damit einher geht auch, dass die NFC-Schnittstelle geöffnet wird. Das kommt auch deutschen iPhone-Besitzern zugute – denn das Smartphone kann so zum Personalausweis werden.

Nicht iID, sondern eID heißt die Funktion des Personalausweises, die bald auch für iOS 13 verfügbar ist. Das teilt das Bundesministerium des Innern (BMI) mit. Alternativ ist das Feature auch unter den Bezeichnungen E-Pass und E-Visum geläufig. Das bedeutet, dass es Nutzern mithilfe der Funktion und der Öffnung der NFC-Schnittstelle unter iOS 13 möglich ist, sich auszuweisen, ohne das eine zusätzliche Hardware dafür benötigt wird.

Vor der Keynote Anfang Juni befanden sich laut des Ministeriums nicht nur Deutschland, sondern auch einige andere Länder mit Apple im Gespräch, damit die Online-Ausweisfunktion auch auf iPhones angeboten werden kann.

iPhone als Personalausweis: So funktioniert die eID

Die BMI-App „AusweisApp2“ gibt es für Android-Geräte bereits seit rund zwei Jahren. Da iOS 13 aber erst im Herbst auf den Markt startet, befindet sie sich für iPhones bis dato noch im Beta-Zustand. Das heißt, dass falls Nutzer die App schon jetzt testen wollen, einige Funktionen noch nicht zur Verfügung stehen.

AusweisApp2
AusweisApp2
Preis: Kostenlos

Möchte man jedoch ab Herbst die finale Version von AusweisApp2 nutzen, muss man lediglich den Personalausweis mittels des NFC-Chips mit dem iPhone scannen, in der App hinterlegen und die Daten anschließend mit einer PIN schützen. Danach kann man diverse Online-Dienste verschiedener Behörden nutzen, sodass man sich in Teilen den Gang zu den Ämtern spart. Genauere Informationen, welche Behörden die App unterstützen, sind auf der Webseite der AusweisApp2 zu finden. Auch an internationalen Flughäfen könnte die eID praktisch sein und das generelle Einsatzgebiet in Zukunft vielfältig.

iOS 13 – Das ist neu

Zu den Highlights der neuen Version von iOS 13 zählt der Dark Mode, der Apps und Ähnliches in Schwarz anstatt Weiß taucht. Darüber hinaus überarbeitet Apple einige hauseigene Apps und macht damit beispielsweise die Foto-App intelligenter. Alle Details zu iOS 13 sind in einem separaten Artikel zusammengefasst.

Quellen:

Bildquellen:

  • Apple WWDC 2019: Apple
video

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Simone Warnke
Simone liebt Technik und kann sich heute immer noch für ein Smartphone mit mechanischer QWERTZ-Tastatur begeistern. Wenn sie nicht gerade mit David vor der Kamera steht, im Schnittraum sitzt oder Handys miteinander vergleicht, studiert die gebürtige Aachenerin in Bonn Komparatistik - und vergleicht Bücher. Neben ihrer Leidenschaft für Literatur ist Simone ein Bonvivant. Reicht man ihr leckeren Wein und ein paar Tapas, kann man ihr hin und wieder ein paar Sätze auf Spanisch entlocken. Sollte Simone jemand oder etwas auf die Palme bringen - was in etwa einmal pro Dekade passiert - bleibt sie nur kurz oben sitzen. Und lächelt dabei auch schon wieder.

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1 KOMMENTAR

  1. “muss man lediglich den Personalausweis mittels des NFC-Chips mit dem iPhone scannen, in der App hinterlegen und die Daten anschließend mit einer PIN schützen.“

    Das ist Quatsch. So funktioniert die Online-Ausweisfunktiom nicht. Die Daten kommen immer aus dem Ausweis, der dazu mit der PIN freigegeben wird und werden keinesfalls auf dem Gerät gespeichert.

    “Alternativ ist das Feature auch unter den Bezeichnungen E-Pass und E-Visum geläufig.“

    Auch das ist Quatsch. ePass bezeichnet den aktuellen, deutschen Pass (mit Chip) und eVisum ein elektronisches Reise-Visum, was auf dem Chip oder in einer Datenbank gespeichert wird. Beides hat mit AusweisApp2 und eID-Funktion nichts zu tun.

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