IO Hawk Sparrow-Legal: Neuer E-Scooter mit Straßenzulassung

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Wer in Deutschland einen E-Scooter vertreiben möchte, der auch schon im Straßenverkehr fahren darf, muss unterschiedliche Voraussetzungen erfüllen. Zum Beispiel darf der elektrische Tretroller nicht schneller als 20 km/h fahren. Und er muss zwei unabhängig ansteuerbare Bremsen besitzen. Der Sparrow-Legal von IO Hawk erfüllt beides – und ist jetzt in Deutschland verfügbar.

Der E-Scooter Sparrow-Legal ist 12,5 Kilogramm leicht, was primär an seinem klappbaren Rahmen aus Aluminium liegt. Für einen bequemen, sicheren Stand soll eine extra lange Trittfläche sorgen. Sie ist nach Angaben des Herstellers circa zehn Zentimeter länger als bei handelsüblichen Scootern. Sowohl vorne als auch hinten stehen LED-Scheinwerfer zur Verfügung – vorne per USB wieder aufladbar, hinten batteriebetrieben.

IO Hawk Sparrow-Legal: Langes Ding

Damit Fahrer des Sparrow-Legal ein möglichst sicheres Fahrgefühl haben, steht neben einer mechanischen Präzisions-Scheibenbremse auch eine Trittbremse zur Verfügung. Für eine bessere Sichtbarkeit sorgen Reflektoren an der Front und an den Seiten. Abhängig von der gewählten Geschwindigkeitsstufe (6 / 15 / 20 km/h) fährt der E-Scooter 25 bis 28 Kilometer weit. Mit dem verbauten 250-Watt-Frontmotor ist es nach Herstellerangaben möglich, Steigungen mit bis zu 14 Grad zu meistern. Maximalen Halt versprechen luftgepolsterte 8-Zoll-Reifen.

IO Hawk Sparrow-LegalQuelle: IO Hawk

Da der IO Hawk Sparrow-Legal in Deutschland schon eine Straßenzulassung besitzt, ist ein Einsatz direkt nach Lieferung möglich. Wichtig: Die Regeln für das Fahren eines E-Scooters beachten. Ein Schnäppchen ist der IO Hawk Sparrow-Legal übrigens nicht: Er kostet direkt beim Hersteller 779 Euro. Angeboten wird das Gefährt in den Farben Schwarz und Weiß.

Bildquellen:

  • IO Hawk Sparrow-Legal: IO Hawk
Frau auf elektrischem Tretroller

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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er im Technik-Journalismus durch. Heute ist Hayo nicht nur Feuer und Flamme für die besten Serien bei Prime Video und Sky - ein Netflix-Abo hat er nicht - sondern auch für alles, was mit elektrifiziertem Fahren zu tun hat. Und damit sind nicht nur die ICE- und IC-Züge der Deutschen Bahn gemeint, die er im Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und der Redaktion von inside handy vor den Türen Kölns mehrmals wöchentlich besteigt, sondern vor allem auch Elektroautos.

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