Stellt Huawei seine Notebook-Sparte ein? Es sieht schlecht aus

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Huawei-Logo vor Lichterwand.
Bildquelle: Huawei
Im Streit mit den USA erhält vor allem die erfolgreiche Smartphone-Sparte von Huawei viel Aufmerksamkeit. Ein anderer Produktbereich des chinesischen Herstellers könnte nun aber unter dem Druck zusammenbrechen. Berichten zufolge stellt Huawei seine komplette Notebook-Sparte ein.

Mit seinen Matebooks feierte Huawei einige Erfolge. Wie auch schon bei den Smartphones konnte der chinesische Hersteller mit einem Mix aus viel Leistung und einem angemessenen Preis viele Kunden von seinen Laptops überzeugen. Obwohl die Notebook-Sparte nie so erfolgreich war wie der Handy-Bereich, zeigt sie dennoch eindrücklich, wie gut sich Huawei auf verschiedenen Märkten positionieren kann.

Nun scheint es jedoch vorbei zu sein mit den Matebooks. Das berichtet unter anderem Notebookcheck. Die Website bezieht sich auf eigene Quellen sowie die „Digitimes“, eine Tageszeitung aus Taiwan. Demnach habe Huawei seine Zulieferer darüber informiert, dass sie keine weiteren Matebooks mehr produzieren sollen. Dieser Lieferstopp wird von mehreren Quellen bestätigt, weitere Details darüber hinaus gibt es keine. Dies ist bei Informationen aus Produktionskreisen aber nicht ungewöhnlich. Hersteller geben fast nie Einblicke in Entwicklung hinter den Kulissen.

Huawei stellt Notebook-Sparte ein: Streit mit den USA ist Schuld

Einen großen Anteil am temporären Aus für die Notebook-Sparte hat der Streit mit den USA und den verschärften Handelsregeln. Denn „die Notebooks sind ohne US-Technologie wie Intel-Chips und Microsoft Windows kaum an den Mann oder die Frau zu bringen“, so Notebookcheck. Dies gelte im Gegensatz zu den Android-Smartphones auch für den Heimatmarkt in China. Erste Gerüchte über das Aus der Notebook-Sparte gab es schon vor einigen Tagen auf der Computermesse Computex in Taiwan. Dort wurde das Gerücht verbreitet, dass Huawei einen Auftrag für neue 16-Zoll-Panels storniert habe. Offiziell zum Verbleib des Produktbereichs geäußert hat sich Huawei bisher nicht.

Während das Geschäft mit Laptops erst einmal auf Eis liegen könnte, arbeitet das Unternehmen Gerüchten zufolge emsig am eigenen Betriebssystem für seine Smartphones. Demnach befinden sich aktuell eine Millionen Testgeräte im Umlauf. Sie sind mit der hauseigenen Huawei OS ausgestattet. Dazu gab es in den letzten Wochen schon erste Bilder, die die Software zeigen – zumindest in Teilen.

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David Gillengerten
David liebt Technik - insbesondere Games jeglicher Art. Seit 2017 ist er als Redakteur bei inside handy an Bord, davor auch schon als Freier Mitarbeiter. Sein Weg in den Handy-Markt hat ihn über sein liebstes Hobby, die Games-Branche, geführt. Entsprechend beschäftigt er sich auch bei inside handy viel mit Spielen, aber produziert auch die Videos für inside handy, in denen er gerne mal in andere Rollen schlüpft. Seine Lieblingsrolle: Business-Dave. David ist gebürtiger Rheinländer, der im Herzen aber gerne ein Brite gewesen wäre.

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