Nächster Rückschlag für Huawei: Diesmal geht es um das Mate X

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Huawei Mate X halb aufgeklappt in der Hand einem Mann
Was Samsung kann, kann Huawei auch. Ein Vergleich, der zuletzt oft im positiven Sinne gezogen wurde, jetzt aber auch in die andere Richtung zeigt. Während Samsung mit seinem Galaxy Fold arg zu kämpfen hat, muss auch Huawei sein Mate X verschieben.

Das Huawei Mate X sollte ursprünglich im Juni auf den Markt kommen. Bevor es soweit ist, hat der chinesische Hersteller – ohnehin derzeit fast täglich in den Schlagzeilen – allerdings kalte Füße bekommen und behält das faltbare Smartphone erst einmal ein.

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Huawei Mat X verspätet sich

Das Huawei Mate X wird nicht wie geplant auf den Markt kommen. Gegenüber Androidauthority bestätigte ein Huawei-Sprecher die Verschiebung von Juni auf mindestens September 2019. Weitere Informationen hat derweil CNBC in Erfahrung gebracht: Es geht um das faltbare Display. Ein Fauxpas wie Samsung ihn derzeit rund um das Galaxy Fold erlebt, kann und will sich Huawei nicht erlauben. Offenbar gibt es allerdings die Befürchtung, dass auch das Huawei-Display, trotz anderer Falttechnik, nicht deutlich länger hält. Verbesserungen und weitere Tests seien notwendig, heißt es aus den Kreisen.

Samsung wollte das Galaxy Fold Ende April feierlich auf den Markt bringen. Testexemplare für US-Journalisten und -Blogger wiesen aber schnell Display-Probleme technischer und physischer Natur auf. Vorgestellt wurden sowohl das Samsung Galaxy Fold als auch das Huawei Mate X auf dem Mobile World Congress Ende Februar. Bis auf Huawei-Mitarbeiter selbst hat noch fast niemand das 2.300 Euro teure Mate X für mehr als ein paar Minuten in die Hände bekommen.

Doch kein Display-Problem?

Aufgrund der aktuellen Lage gibt es jedoch auch die Spekulation, dass es an anderer Stelle hapert: Das Mate X wäre ein grundlegend neues Smartphone von Huawei, das auf den Markt kommen würde. Bislang ging man – auch wegen der Präsentation im Februar – davon aus, dass es mit Android-Betriebssystem läuft. Allerdings trifft der von Huawei stets betonte Passus, dass „verkaufte und lagerhaltige Geräte weltweit“ weiter mit Android funktionieren und Updates erhalten, auf das Mate X streng genommen nicht zu. Lizenziert wurde das Mate X längst, nun geht es aber wohl noch um nachgelagerte Google-Dienste und -Apps. Das „Wall Street Journal“ berichtet unter anderem von Mate-X-Verhandlungen zwischen Huawei und Google.

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Michael liebt Technik, ist seit 2012 mit Unterbrechung bei inside handy und schreibt über die neueste Technik. Zu seinen Aufgaben gehören das Ausprobieren von neuen Handys sowie das Betreuen der Social-Media-Auftritte. Seine Freude an der Technik wird nur von seiner Liebe für den Fußball übertroffen – besonders für den Verein seines Herzens, den 1. FC Köln. Er spielt aktiv im Verein und digital an der PlayStation. Wenn er nicht mit Ballsport oder Schreiben beschäftigt ist, verreist er gerne oder bewegt sich an der frischen Luft.

Handy-Highlights

Das Huawei Mate X im ausgeklappten Zustand in Schwarz.
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5 KOMMENTARE

  1. Und was genau ist daran jetzt ein Rückschlag? Man muss überhaupt nichts, man verschiebt den Start freiwillig. Und wenn ihr schon auf CNBC verweist, solltet ihr auch dazu in der Lage sein, dort nachzulesen, dass Huawei das MateX mit Android veröffentlicht, da das Gerät vor dem Boykott veröffentlicht und lizensiert wurde. 🙄

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    • Das WSJ berichtet unter anderem, dass Huawei auch beim Mate X noch in Verhandlungen mit Google stecke. (Quelle trage ich gern noch nach)
      Zitat: „Mr. Peng said supply-chain issues weren’t behind the delay, though he said Huawei remains in discussions over whether the Mate X will launch with a license from Alphabet Inc.’s Google that allows the device to run the U.S. company’s popular suite of Android apps“

      Man kann über die Wortwahl streiten, aber wenn man ein Gerät im Februar vorstellt, im Juni auf den Markt bringen will und das nun – aus intern gelagerten Gründen – verschiebt, ist das ein Vorgang entgegen der ursprünglichen Planung. Man kann das als Rückschlag bezeichnen, dabei bleibe ich.

      • Sehr clever auf einen Abo-Artikel zu verweisen… 🙄 🤦‍♀️

        Ahja, so sieht also dann ein Rückschlag aus. Nun gut. Es muss auch quere Intelligenzen geben… 😂

        • Also bei mir steckte der Artikel heute vormittag nicht hinter der Paywall. Unabhängig davon können wir nichts für die Geschäftsgebahren eines anderen Mediums. Irgendwie will auch die Arbeit der Kollegen beim WSJ bezahlt werden. Die einen machen es so, die anderen so. Wenn das Zitat nicht reicht und du die Primärquelle lesen willst, musst du dich wohl dort anmelden und informieren.

          Wie gesagt, es ist Interpretationssache (und keine Frage der Intelligenz). Wenn ein langfristiger Plan nicht wie geplant funktioniert, dann kann man den Punkt, an dem er nicht funktioniert, als Rückschlag bezeichnen – ohne das wertend zu meinen.

          Ein schönes Wochenende noch!

  2. Achja, herrlich, jetzt bin ich die Dumme, die sich informieren muss und in der Pflicht ist. Ja, so ist das heutzutage im Qualitätsjournalismus. Friss oder stirb, lieber Leser… Früher war ja der Journalist mal im Belegzwang. Früher halt. War eine sehr ergibige und erwartungsgemäße Diskussion mit Ihnen. Viel Spaß beim weiter-interpretieren. Das macht Reporter ja heutzutage aus. 😂

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