Huawei Mate 20 Pro: Das nächste 1.000-Euro-Smartphone ist da

3 Minuten
Huawei Mate 20 Pro von vorne und hinter
Bildquelle: winfuture
Es zeichnete sich schon Anfang Oktober ab, mittlerweile verdichten sich die Gerüchte: Die neue Mate-Generation von Huawei wird deutlich teurer als noch ihre Vorgänger. So soll das Mate 20 Pro die aktuell noch magische Grenze von 1.000 Euro sprengen. Zudem sind der Preis für das normale Mate 20 und die Farben durchgesickert, in denen die Geräte erhältlich sein werden.

Apple hat sie vergangenes Jahr zum neuen Standard erhoben und Samsung scheute sich mit seinem Galaxy Note 9 noch davor: Die Rede ist von der magischen 1.000-Euro-Preisgrenze. Die Beschränkung auf eine dreistellige Kaufsumme bröckelt ein Jahr nach dem iPhone X dramatisch. Nun scheint auch Huawei die Idee eines „normalen“ Flaggschiffes mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von über 1.000 Euro mit offenen Armen zu empfangen wie die Preise des Huawei Mate 20 Pro und Huawei Mate 20 zeigen.

Wie die Website mysmartprice berichtet, soll die neue Mate-Generation von Huawei wesentlich teurer sein als ihre Vorgänger. Folgende Preise gibt das Magazin an:

Die Informationen stammen laut der Website aus vertraulicher Quelle. Zum Vergleich: Das Huawei Mate 10 Pro erschien im November 2017 in Deutschland für einen Preis von 799 Euro. Beim Huawei Mate 10 waren es 699 Euro, das Modell ist jedoch nie offiziell nach Deutschland gekommen. Darüber hinaus will mysmartprice auch erfahren haben, dass die Pro-Variante des Mate 20 in den Farben Blau, Schwarz und dem vom Huawei P20 bekannten Twilight angeboten wird. Beim normalen Mate 20 fehlt die letzte Variante – zumindest in Europa.

Darum wird das Huawei Mate 20 Pro so teuer

Aktuell ist noch Vorsicht geboten: Die vermuteten Preise sind nur Gerüchte. Es könnte sich dabei auch um Varianten mit mehr Speicherplatz handeln. Dennoch erscheint der Preisanstieg vor allem beim Huawei Mate 20 Pro massiv. Mit 281 Euro mehr im Vergleich zum Vorgänger steht die Frage im Raum: Warum erhöht Huawei den Preis so stark? Die Antwort könnte einerseits die umfassend verbesserte Technik des Mate 20 Pro sein, die der chinesische Hersteller verbauen will. So kommen ein neuer Top-Prozessor, ein neues Notch-Display, ein dreifaches Kamera-Modul und noch viele weitere kostspielige Neuerungen zum Einsatz.

Andererseits lautet die Antwort aber auch: Weil sie es können. Nachdem Apple schon 2017 gezeigt hat, dass Käufer nicht vor einem vierstelligen Kaufpreis zurückschrecken, fühlt sich Huawei ebenfalls genötigt, beim Preis nachzuziehen. Eine hohe Kaufsumme kommuniziert ja immerhin auch: Das ist ein absolutes Top-Flaggschiff. Darüber hinaus hat der chinesische Hersteller schon Erfahrungen mit teuren Mate-Handys: Das Huawei Mate 9 und Mate 10 wurden jeweils in einer besonderen Porsche-Design-Ausgabe aufgelegt. Preispunkt für beide Modelle: 1.395 Euro.

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1 KOMMENTAR

  1. 1000 Euro und ist noch nicht einmal in der Lage ,mein altes Z2 zu ersetzen . Abgesehen von MirrorLink (Hat mein Z2 könnt ich aber auch zur Not verzichten im Tausch gegen unten genannten Feature) und dem verkorksten Formfaktor (ist wohl nicht zu ändern) , Klinke (es geht zu Not auch ohne , ich weiß) , hat dieser gezüchtete Balken nicht die Ausstattung vom Z2 , DNLA,NFC,StereoSpeaker,FM…….. wenn ein 300Euro Handy abgespeckte Inhalte hat , aber 1000Euro ……
    Ich soll ständig konsumieren , die „alten“ Dinge wegwerfen um NEU und BESSER zu kaufen. Ich kaufe doch kein Handy , was doppelt so teuer und weniger Ausstattung hat , NÖ mach ich nicht und noch mal schnell mein Z2 dabei streichel !

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