HTC-Umsätze sinken weiter: Neues Jahrestief im September

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HTC U12+ auf Holzboden
HTC U12+Bildquelle: inside handy
2013 war ein schönes Jahr für HTC. Mit dem HTC One (M7), stellte das taiwanische Unternehmen eines der besten Smartphones des Jahres vor, das in einigen Bereichen wie Design und Kamera neue Maßstäbe setzte. Seither lief es jedoch nicht ganz so gut, was auch an den unaufhaltsam sinkenden Umsätzen zu erkennen ist.

Obwohl die Umsätze im Jahr 2017 größtenteils unter den Werten des Vorjahres lagen, konnte der Hersteller zumindest in einigen wenigen Monaten die früheren Zahlen übertreffen. 2018 sieht die Sache jedoch gänzlich anders aus. Größere Umsatz-Sprünge wie in den vorangegangenen Jahren sucht man hier vergebens. Stattdessen sinken die monatlichen Umsätze – mit gelegentlichen Unterbrechungen – immer weiter. Auch der HTC-Umsatz September 2018 ist da keine Ausnahme. So konnte HTC in diesem Kalendermonat früher größere Umsatzsprünge und entsprechende Werte von umgerechnet rund 261 Millionen Euro (2016) und 182 Millionen Euro (2017) verzeichnen. Im laufenden Jahr erwirtschafteten die Taiwaner im selben Zeitraum hingegen lediglich rund 35,24 Millionen Euro. Auch in keinem anderen Monat in diesem Jahr konnten die vorangegangenen Zahlen übertreffen oder erreichen.

Ende Januar 2018 verkündete der Elektronikriese Google, dass die Übernahme der Pixel-Sparte von HTC endgültig abgeschlossen sei. Dafür erhielt HTC satte 1,1 Milliarden Dollar; an den folgenden Umsätzen änderte dies jedoch nichts – im Gegenteil. Besonders deutlich zeigt sich das, wenn man den Gesamtumsatz des Jahres bis einschließlich September mit denen der Vorjahre vergleicht. Waren es 2016 und 2017 noch 1.564 und 1.295 Millionen Euro, so beträgt der Gesamtumsatz des laufenden Jahres bisher 545 Millionen Euro.

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