How to Sell Drugs Online (Fast): Netflix-Serie aus Deutschland startet überzeugend

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Nach „Dark“ und „Dogs of Berlin“ ist nun das dritte Netflix Original aus Deutschland an den Start gegangen. „How to Sell Drugs Online (Fast)“ ist seit dem 31. Mai über den Streaming-Dienst abrufbar. So langsam hat sich auch ein Meinungsbild zur Serie der Kölner Produktionsfirma bild- und tonfabrik gebildet – und das fällt überaus positiv aus.

Um seine Ex-Freundin zurückzugewinnen, heckt der 17-jährige Moritz einen genialen Plan aus. Er will ihren neuen Freund, den Drogendealer und Schönling der Schule, mit seinen eigenen Waffen schlagen – zumindest teilweise. Deshalb zieht Moritz zusammen mit Freund Lenny einen erfolgreichen Drogenhandel im Netz auf. Das ist die Grundprämisse von „How to Sell Drugs Online (Fast)“. Sie klingt nach einer soliden Mischung aus Coming-of-Age-Story und ungewöhnlicher Teeny-Komödie aus Deutschland.

Das dritte Netflix Original aus Deutschland ist aber mehr als nur eine solide Mischung. Dem Serien-Produkt der bild- und tonfabrik, die unter anderem für Jan Böhmermanns „Neo Magazin“ verantwortlich ist, gelingt ein großer Wurf. Die Kritiken zur „How to Sell Drugs Online (Fast)“ fallen überaus positiv aus. „Neue deutsche Netflix-Serie gehört zum Besten, was in letzter Zeit auf dem Bildschirm geboten wurde“, titelt beispielsweise die „Frankfurter Rundschau“. RP Online nennt es eine „Fortsetzung des Böhmermann-Prinzips mit anderen Mitteln: Wer will, kann nachdenken über gesellschaftlich relevante Themen (…). Der Rest bestaunt das Ideen-Feuerwerk.“

Auch international ein kleiner Erfolg

Die Geschichte hinter „How to Sell Drugs Online (Fast)“ entspinnt übrigens einer wahren Begebenheit. Der Fall des „Kinderzimmer-Dealers Shiny Flakes“ sorgte 2015 für Aufsehen. Der damals 20-jährige Maximilian S. wurde in Leipzig zu sieben Jahren Jugendstrafe verurteilt, weil er mit seinem Online-Handel „Shiny Flakes“ knapp eine Tonne Drogen über zwei Jahre verkaufte. Das Urteil und der Fall sorgten damals weltweit für Aufsehen.

Gleiches gilt auch für die seit dem 31. Mai bei Netflix verfügbare deutsche Serie, wenn jedoch aktuell noch in einem kleineren Rahmen. Auf der Website IMDb erreicht „How to Sell Drugs Online (Fast)“ eine hohe Wertung von 8,3 aus 10 bei mehr als 2.500 Bewertungen. Auch einige internationale Webseiten haben die Serie mittlerweile als Tipp für ihre Leser aufgegriffen. Ob das Netflix Original den Erfolg von „Dark“, der ersten exklusiven deutschen Produktion des Streaming-Dienstes, anknüpfen kann, bleibt derweil noch abzuwarten.

Quellen:

  • Netflix
video

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David Gillengerten
David liebt Technik - insbesondere Games jeglicher Art. Seit 2017 ist er als Redakteur bei inside handy an Bord, davor auch schon als Freier Mitarbeiter. Sein Weg in den Handy-Markt hat ihn über sein liebstes Hobby, die Games-Branche, geführt. Entsprechend beschäftigt er sich auch bei inside handy viel mit Spielen, aber produziert auch die Videos für inside handy, in denen er gerne mal in andere Rollen schlüpft. Seine Lieblingsrolle: Business-Dave. David ist gebürtiger Rheinländer, der im Herzen aber gerne ein Brite gewesen wäre.

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1 KOMMENTAR

  1. „Er will ihren neuen Freund, den Drogendealer und Schönling der Schule, mit seinen eigenen Waffen schlagen – zumindest teilweise. Deshalb zieht Moritz zusammen mit Freund Lenny einen erfolgreichen Drogenhandel im Netz auf.“

    Ich weiss nicht ob ich schonmal eine dümmlichere Story gehört habe.
    Der Schauspieler sieht aus als wäre er 37, nicht 17.

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