Kirin 810: Endlich mehr Power für Huaweis Mittelklasse

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Kirin CPU
Für Huawei entwickelt sich das Jahr 2019 alles andere als positiv. Denn der Handelskrieg mit den USA wirkt sich unmittelbar auf die Geschäfte des chinesischen Konzerns aus. Eine Folge: Die Smartphone-Absätze sind bereits rückläufig. Trotzdem wird der Hersteller nicht müde, neue Hardware zu präsentieren. Nun auch einen neuen Prozessor für die Mittelklasse – den Kirin 810.

Die neue Hardware der Huawei-Tochter HiSilicon dürfte zukünftig in vielen Mittelklasse-Smartphones verbaut sein. An Bord sind insgesamt acht Cortex-A-Kerne – zwei davon (A76 / je 2,27 GHz) für leistungsintensive Anwendungen, sechs weitere (A55 / je 1,88 GHz) für die Standard-Last. Für die Grafikleistung ist eine Mali-G52 zuständig. Und natürlich bringt Huawei auch künstliche Intelligenz in die Mittelklasse. Der KI-Chip ist unter anderem darauf optimiert, Fotos zu verbessern.

Kirin 810: Stromsparend und viel Power

Das Nachfolgemodell des Kirin 710 stellt insgesamt deutlich mehr Leistung zur Verfügung. Produziert wird der Chip im stromsparenden 7-nm-Verfahren. Damit hat Huaweis neue Mittelklasse-CPU den Kirin 980 als Vorbild, der im gleichen Verfahren gefertigt wird.

Allerdings ist der neue Mittelklasse-Chip nicht 5G-fähig. Zumindest kurzfristig sind also keine 5G-Smartphones in der Mittelklasse von Huawei zu erwarten. Erstmals wird 5G vermutlich vom Kirin 985 unterstützt. Dieses System-on-a-Chip soll im Herbst seine Premiere feiern.

Kirin 810 feiert Premiere im Huawei Nova 5

Das erste Smartphone, das mit dem neuen Kirin 810 ausgestattet ist, soll das Huawei Nova 5 sein. Es ist in der oberen Mittelklasse angesiedelt, bisher aber nur für den chinesischen Markt angekündigt. Ob es auch nach Deutschland kommt, ist bisher nicht bekannt.

Huawei Mate 20 Lite mit Android.

Updates für Huawei-, Xiaomi und Samsung-Flaggschiffe

Kauft man sich ein Flaggschiff-Smartphone, kauft man neben High-End-Leistung, tollen Displays und herausragenden Kameras auch die Sicherheit mit, Updates zu erhalten. Das zumindest erwarten Kunden von ihren Herstellern. Vorbilder hier sind Apple, OnePlus und Google. Doch auch viele andere Hersteller bieten häufige Software-Updates und damit auch Sicherheit an. Jetzt sind wieder einige Kunden bedient worden.
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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er im Technik-Journalismus durch. Heute ist Hayo nicht nur Feuer und Flamme für die besten Serien bei Prime Video und Sky - ein Netflix-Abo hat er nicht - sondern auch für alles, was mit elektrifiziertem Fahren zu tun hat. Und damit sind nicht nur die ICE- und IC-Züge der Deutschen Bahn gemeint, die er im Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und der Redaktion von inside handy vor den Türen Kölns mehrmals wöchentlich besteigt, sondern vor allem auch Elektroautos.

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