Google beerbt Android Beam: Fast Share wird wie Apples AirDrop arbeiten

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Google Pixel 3a XL und Pixel 3a im Vergleich
Google hat den „Android Beam“-Nachfolger „Fast Share“ in die Beta von Android Q eingebaut. Mit der neuen Übertragungsmöglichkeit haben Android-Nutzer bald eine schnelle und komfortable Möglichkeit, Daten mit anderen Nutzern auszutauschen, ohne das Datenvolumen zu belasten.

Android Beam hat mittlerweile acht Jahre auf dem Buckel und somit ist es Zeit für ein Update. Google hat im Zuge der Android-Q-Entwicklung einen Nachfolger aufs Gleis gesetzt und bringt ihn zurzeit in die Beta-Version der Software. Dabei arbeitet Android Fast Share ähnlich wie Apples AirDrop. Mit der Weiterentwicklung werden höhere Übertragungsraten erreicht und die Bedienung komfortabler.

Android Beam war nie sonderlich beliebt. Zu umständlich ist die Benutzung über die NFC-Chips der Handys. Passgenau müssen Nutzer dabei die „Near Field Communication“-Bereiche der beiden beteiligten Smartphones aneinander halten. Dann geht die Übertragung auch nicht gerade zügig. Deshalb dürfte der Nachfolger auf viel Zuspruch treffen und wird mit Spannung erwartet.

So funktioniert Android Fast Share

Das Magazin 9To5Google hat nun auch einen Einblick in die neue Funktion gegeben. Laut dem Magazin überträgt Android Fast Share Bilder und Daten. Dazu können Nutzer auch URLs und Textauszüge mit anderen Nutzern teilen. Um die Daten zu übertragen, wird das Nearby-Logo „Share“-Bereich angeklickt. In der deutschen Version von Android 9 Pie wird der Bereich „Teilen“ oder „Freigeben“ genannt.

Über GPS und Bluetooth sucht das Smartphone im Anschluss nach empfangsbereiten Geräten in der nahen Umgebung. Dabei werden als Beispielgeräte in der Beta auch iPhones genannt. Das ist etwas überraschend, verschließt sich Apple mit seiner hauseigenen Alternative, AirDrop, diesem systemübergreifenden Weg.

Die Übertragung funktioniert ähnlich wie beim Verschicken von Daten via Bluetooth. Das Smartphone gibt einen Hinweis auf die Datei, das Bild, das Video oder das sonstige eingehende Material und fragt, ob der Nutzer es annehmen will. Stimmt er zu, startet die Übertragung.

Priorisierte Nutzer – Offen für alles

Wer seinen Mitmenschen vertraut, kann seinen „Fast Share“-Zugang für einzelne Geräte in seiner Umgebung immer sichtbar machen. Dann sehen diese Nutzer das eigene Smartphone, sobald es sich in der Nähe befinden. Fast Share muss für diese Mitmenschen also nicht extra geöffnet werden, damit sie Sendungsanfragen stellen können.

Fast Share in Android Q – Aber auch für ältere Versionen

Wann genau Fast Share auf den Smartphones der Nutzer landet, ist noch nicht bekannt. Man kann davon ausgehen, dass es mitsamt des Updates auf Android Q in den Markt drängt. Somit sollten neue Smartphones aus dem Herbst 2019 die Funktion nativ mitbringen. Da die Funktion von Google als Google Play Feature geplant ist, können potenziell auch ältere Versionen von Android in den Genuss der neuen Option kommen.

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