Galaxy Tab S5e im Hands-On: Samsungs neue Mittelklasse

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Samsung Galaxy Tab S5e Fingerabdrucksensor
Samsung Galaxy Tab S5e im Hands-OnBildquelle:
Das Samsung Galaxy Tab S5e ist eine abgespeckte Version des Galaxy Tab S4 und soll das zur Zeit dünnste und leichteste Tablet sein. Dabei steckt Samsung einiges an High-Tech in das zierliche Gehäuse. Doch mussten die Koreaner auch hier und da ein bisschen sparen, um auf einen weit günstigeren Preis als beim großen Bruder zu kommen. Ob sich das negativ auswirkt, zeigt das Galaxy Tab S5e Hands-On.

Samsung hat seine Tablet-Sparte aufgemöbelt und zwei neue Geräte vorgestellt. Die technischen Daten des Galaxy Tab A 2019 10.1 wurden bei der Vorstellung seziert. Die des Galaxy Tab S5e zauberte Samsung bei der Präsentation ebenfalls aus dem Hut. Doch sie sind im Hands-On des Galaxy Tab S5e nicht die wichtigsten Eckpunkte. Im ersten Eindruck geht es vielmehr darum, ob Samsung sie in ein ordentliches Gehäuse zwingen konnte.

Die technischen Daten des Galaxy Tab S5e in der Übersicht:

 Samsung Galaxy Tab S5e
 
Samsung Galaxy Tab S5e
Samsung Galaxy Tab S5eQuelle: Samsung
Display10,5 Zoll, 2.560 × 1600 Pixel
Betriebssystem-VersionAndroid 9.0 Pie / One UI
ProzessorSnapdragon 670 Quadcore
RAM4 GB
interner Speicher64 GB
MicroSDja (512GB)
Kamera vorne / hinten5 Megapixel / 13 Megapixel
Akku7.040 mAh
Abmessungen (in mm)245 x 160 x 5.5
FarbenSchwarz, Silber, Gold
Einführungspreis419€ / 479€
Aktueller Marktpreis419€ / 479€

Galaxy Tab S5e im Hands-On

Samsung hat die Top-Reihe „Galaxy Tab S“ um ein „e“ erweitert und zielt mit dieser Nomenklatur auf preisbewusste aber anspruchsvolle Kunden ab. Das schlägt sich in beiden Teilbereichen nieder. Der Preis des Galaxy S5e ist signifikant geringer als der des Galaxy Tab S4, das laut guenstiger.de Preisvergleich ab 579 Euro zu ergattern ist. Die technischen Daten des Galaxy S5e wurden dafür jedoch auch in mancher Hinsicht nach unten angepasst.

Das herausstechende Element beim Galaxy Tab S5e ist das Gehäuse. Es besteht nun aus Aluminium und ist lediglich 5,5 mm dünn. Dazu hat Samsung das Gewicht auf 400 Gramm gedrückt. Beides ist schon beim ersten Anfassen des Tablets spürbar. Der Zehnzöller liegt sehr gut in der Hand, obwohl man das Gefühl bekommen kann, dass es zu zierlich ist. Die Stabilität beim Biegen bringt jedoch die Sicherheit zurück, dass man ungewollt nichts kaputt machen kann.

Die Oberflächen sind für Metall recht griffig und die Rundungen des Unibodys fühlen sich hochwertig an. Das Äußere ist insgesamt genau das. Elegant. Die Antennenstreifen schwingen sich auf der Rückseite parallel zum Rahmen entlang und sind ebenfalls schick ausgeführt. Einzig die Kamera-Einfassung kann mit dem sonst tollen Gehäuse mithalten. Sie sieht aus, als hätte sich Samsung am Smartphone Galaxy S5 bedient und sie steht etwas heraus. Das ist wohl auch der Dicke des Tablets geschuldet. Aber: Auch beim Galaxy Tab A 2019 10.1, das dicker ist, zeigt sich im Hands-On, dass die Kamera etwas aus dem Gehäuse herausschaut.

Display, Fingerabdrucksensor und Buttons

Die Verarbeitung des Galaxy Tab S5e ist sehr gut und Samsung gibt sich in diesem Bereich keine Blöße. Der Fingerabdrucksensor ist nicht im Display, sondern in den Rahmen des Galaxy Tab S5e eingelassen. Er dient auch als Power-Button. Zwei weitere Buttons stehen ihm zur Seite. Alle Taster besitzen einen festen und gut wahrnehmbaren Druckpunkt und sitzen satt im Gehäuse.

Das Display in SuperAMOLED-Technik löst hoch auf und zeigt dem Nutzer ein gestochen scharfes Bild. Dazu kommen die typisch kräftigen Farben, die von starkem Schwarz begleitet werden. Die Ablesbarkeit bei flachem Blickwinkel ist guter Durchschnitt aber nicht perfekt. Die Farben bleiben stabil, das Panel dunkelt etwas spät aber dann kräftig ab.

Samsung Galaxy Tab S5e im Hands-On: Das Fazit

Samsung hat mit dem Galaxy Tab S5e einen Zwitter aus High-Tech und (technischer) Mittelklasse geschaffen. Im ersten Eindruck überzeugt es jedoch. Es besitzt eine tolle Haptik und ein sehr gutes Display. Dazu kommt ein schickes Äußeres. Ob der Mittelklasse-Prozessor im Alltag an seine Grenzen stößt, muss ein Test zeigen. Beim ersten Anfassen ist er nicht als merklicher Schwachpunkt auszumachen.

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