Störung in Mobilfunknetzen - Veraltetes Zertifikat sorgte für Mobilfunk-Blackout in mehreren Ländern

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T-Mobile Notfall-Management
Bildquelle: T-Mobile US
Ein abgelaufenes Zertifikat hat in vielen Ländern weltweit dafür gesorgt, dass Mobilfunk-Verbindungen nicht mehr möglich waren. Netzwerk-Ausrüster Ericsson hat schnell reagiert und die Probleme weitestgehend beseitigt.

Der Aufschrei ist groß, wenn das Smartphone nicht mehr wie gewohnt nutzbar ist. Und genau das war während der vergangenen Tage in vielen Ländern weltweit der Fall. Offenbar hat ein veraltetes Zertifikat dazu geführt, dass gleichermaßen Telefonate mit dem Handy und das mobile Internet nicht mehr nutzbar waren. Zuerst hatte die „Financial Times“ von den Problemen berichtet.

Betroffen waren dem Vernehmen nach Kunden von diversen Providern weltweit. Unter anderem meldeten Kunden von O2 in Großbritannien und von Softbank in Japan entsprechende Probleme. Laut Angaben des Netzwerkausrüsters Ericsson sei zwar nur eine kleine Anzahl an Nutzern betroffen, doch ein Blick auf Störungskarten im Internet legt schnell nahe, dass viele Kunden ihr Smartphone oder Tablet nicht mehr in der gewohnten Form nutzen konnten – oder auch noch immer nicht können.

Ericsson-Chef verspricht schnellstmögliche Lösung

Ericsson-Chef Börje Ekholm sagt: „Die fehlerhafte Software, die diese Probleme verursacht hat, wird außer Betrieb genommen und wir entschuldigen uns nicht nur bei unseren Kunden, sondern auch bei deren Kunden. Wir arbeiten hart daran, dass unsere Kunden die Auswirkungen begrenzen und ihre Dienstleistungen so schnell wie möglich wiederherstellen können.“

Eine vollständige und umfassende Ursachenanalyse sei noch nicht abgeschlossen. Der Fokus liege auf der Lösung der unmittelbaren Probleme. Die meisten Schwierigkeiten seien bereits aus der Welt geschafft, so Ericsson.

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