Gefährliche Geschenke: So kauft man sichere Produkte zu Weihnachten

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Aufgeplatztes Tablet
Bildquelle: Bundesnetzagentur
Weihnachtszeit ist Geschenkezeit. Da Smartphones und sonstige elektronische Produkte an Bedeutung gewonnen haben, landen solche Gerätschaften immer öfter unter dem Weihnachtsbaum. Die Bundesnetzagentur warnt Verbraucher nun vor vermeintlich gefährlichen Geschenken.

In weniger als einem Monat steht das Weihnachtsfest wieder vor der Tür. Schon jetzt haben sich Händler für das Umsatzstarke Weihnachtsgeschäft gewappnet. Verbraucher bekommen immer mehr Schnäppchen angeboten, die mal besser, mal schlechter sind. Tatsache ist aber auch, dass viele Menschen Produkte im Netz und damit oftmals auch über unseriöse Anbieter bestellen.

Und das kann Konsequenzen nach sich ziehen. Die Bundesnetzagentur will Verbraucher deswegen nun rechtzeitig vor „gefährlichen Geschenken“ warnen. Damit Nutzer geschützt sind, überwacht die Behörde ständig den Markt. Teil des Prozesses ist beispielsweise, dass die Netzagentur anonyme Testkäufe tätigt, um Beschwerden nachzugehen und Produkte zu prüfen, so die Netzagentur in einer Pressemitteilung.

„Über den Online-Handel gelangen viele unsichere Produkte auf den deutschen Markt. Auch beim Weihnachtseinkauf lohnt es sich zwei Mal hinzusehen, wenn Ihnen sehr billige Produkte angeboten werden“, erklärt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Störungen durch mangelhafte Produkte

Kaufen Verbraucher mangelhafte oder für den deutschen Markt nicht zertifizierte Produkte – zum Beispiel aus Fernost, wie Homann meint –, birgt dies einige Gefahren. So können minderwertige Komponenten einer Funk-Anlage Störungen im Smart-Home-Bereich verursachen. Alarmanlagen könnten dann beispielsweise einen Fehlalarm auslösen.

Im Falle von Smartphones geschieht es laut der Bundesnetzagentur des Öfteren, das falsche Netzadapter, Akkus oder Ladegeräte ohne die europäischen Sicherheitsstandards beiliegen. Folglich könnten die Geräte in Brand geraten oder Nutzern einen Stromschlag verpassen.

Aus Erfahrung weiß die Behörde außerdem zu berichten, dass Tablets ohne CE-Kennzeichnung geliefert werden. Folgen: Das Gerät erhitzte sich immer mehr und vorbeugende Schutzmechanismen waren nicht vorhanden. Brennt ein Tablet einmal, ist das Feuer nicht mit Wasser zu löschen. Das Problem für Käufer: Ob Schutzmechanismen vorhanden sind, können Verbraucher von Außen nicht erkennen.

Tipps zum Geschenke-Kauf

Um dem Kauf von gefährlichen und für den deutschen Markt nicht angedachten Produkten vorzubeugen, hat die Bundesnetzagentur Tipps für Verbraucher zusammengestellt. So ist es empfehlenswert, Geräte ausschließlich bei seriösen Online-Händlern zu erwerben und sich vorab über diesen Vertrieb zu informieren. Darüber hinaus heißt es:

  • Der Preis sollte im Vergleich zu Mitbewerbern plausibel sein
  • Bei Unsicherheiten an den Verkäufer wenden. Seriöse Verkäufer beantworten Fragen in der Regel schnell
  • Käufer sollten bei Technikprodukten beim Anschluss an das 230-Volt-Netz auf einen korrekten deutschen Steckertyp achten

Quellen:

  • Bundesnetzagentur

Bildquellen:

  • Gefährliche Produkte Bundesnetzagentur: Bundesnetzagentur
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Simone Warnke
Simone liebt Technik und kann sich heute immer noch für ein Smartphone mit mechanischer QWERTZ-Tastatur begeistern. Wenn sie nicht gerade mit David vor der Kamera steht, im Schnittraum sitzt oder Handys miteinander vergleicht, studiert die gebürtige Aachenerin in Bonn Komparatistik - und vergleicht Bücher. Neben ihrer Leidenschaft für Literatur ist Simone ein Bonvivant. Reicht man ihr leckeren Wein und ein paar Tapas, kann man ihr hin und wieder ein paar Sätze auf Spanisch entlocken. Sollte Simone jemand oder etwas auf die Palme bringen - was in etwa einmal pro Dekade passiert - bleibt sie nur kurz oben sitzen. Und lächelt dabei auch schon wieder.

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