Bundesnetzagentur warnt vor billiger China-Ware

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Aufgeplatztes Tablet
Bildquelle: Bundesnetzagentur
Immer mehr Menschen suchen im Internet nach günstigen Elektronikprodukten aus Asien. Das Problem dabei: Häufig ist diese Ware für den deutschen Markt nicht zugelassen und sogar gesundheitsgefährdend. Im Jahr 2018 hat die Bundesnetzagentur deswegen zu drastischen Maßnahmen gegriffen.

Wer gerne im Internet einkauft, sollte auf der Hut sein. Offenbar werden immer häufiger Artikel angeboten, die zwar billig, aber alles andere als sicher sind. Das geht aus einer Mitteilung der Bundesnetzagentur hervor. Die Behörde teilte mit, sie habe im Jahr 2018 den Verkauf von über 10 Millionen Produkten im Online-Handel verboten.

Von Funkstörungen bis gesundheitsgefährdender Hardware

Der Grund für die Verkaufsverbote: Die beanstandeten Geräte können Funkstörungen beziehungsweise elektromagnetische Unverträglichkeiten verursachen. Mit anderen Worten: Sie können zum Teil krank machen. Deswegen dürften sie in der EU nicht vertrieben werden.

Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur mahnt: „Die rasant steigenden Zahlen zeigen, wie wichtig unsere Überwachung des Online-Handels ist. Nur so können wir die Verbraucherinnen und Verbraucher wirksam schützen.“ Vor allem das, was aus Asien nach Deutschland verschickt werde, sei oft zu beanstanden. „Immer mehr unsichere Produkte aus Fernost gelangen über das Internet auf den deutschen Markt. Wenn der Preis sehr niedrig ist, sollten Verbraucher zweimal hinschauen.“

Konzentriert habe sich die Bundesnetzagentur im vergangenen Jahr auf einzelne Händler, die hohe Stückzahlen im Internet anboten. Überprüfungen seien vermehrt im Zuge anonymer Testkäufe erfolgt. Die festgestellten Mängel reichten dem Vernehmen nach von fehlenden Kennzeichnungen und Produktinformationen bis hin zu unzulässigen Frequenznutzungen oder zu hohen Sendeleistungen.

Auch Mobilfunk-Geräte wurden verboten

Unter den insgesamt 10,21 Millionen Geräten befanden sich 4,14 Millionen Bluetooth-Lautsprecher, 2,42 Millionen Smartwatches sowie 508.200 Mobilfunkgeräte und knapp 123.000 ferngesteuerte Drohnen. Ein weiterer Schwerpunkt lag mit über 2,5 Millionen Stück bei drahtlosen Kopfhörern, die Störungen in sicherheitsrelevanten Frequenzbereichen wie zum Beispiel des Polizeifunks oder des Rettungsdienstfunks verursachen können.

Homann rät: „Verbraucher sollten mindestens darauf achten, dass die Produkte über eine deutschsprachige Bedienungsanleitung verfügen und eine CE-Kennzeichnung haben.“

Quellen:

  • Bundesnetzagentur

Bildquellen:

  • Gefährliche Produkte Bundesnetzagentur: Bundesnetzagentur
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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er seinen Werdegang im Technik-Journalismus. Heute ist Hayo Chefredakteur bei inside handy. Getreu dem Sprichwort "der frühe Vogel fängt den Wurm" kann er bereits um 6 Uhr dabei erwischt werden, wie er mit einer Tippfrequenz von gefühlt 3 GHz einen Artikel zum kommenden 5G-Netz produziert – als Aufwärmübung im ICE-Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und dem Sitz von inside handy in Brühl bei Köln. Und seitdem es einfache Vorlagen für gute HTML-Tabellen gibt, kann den glühenden Fan von Preußen Münster nichts mehr aufhalten.

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