Boosted Rev vorgestellt: Zu schnell für Deutschland

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e-Scooter mit Frau
Boosted RevBildquelle: Boosted
Der für e-Skateboards bekannte Hersteller Boosted hat mit dem Rev einen neuen e-Scooter vorgestellt. Er verbindet sich per App mit Android- oder iOS-Smartphones und soll bis zu 35 Kilometer durchhalten. Er ist jedoch zu schnell für den deutschen Markt.

Auto- und Radfahrer müssen sich bald auf neue Verkehrsteilnehmer einstellen. Nachdem das Bundeskabinett den Weg für die elektrisch angetriebenen Scooter frei gemacht hat, hat in dieser Woche der Bundesrat ebenfalls grünes Licht gegeben. Somit dürfen e-Scooter bald auf deutschen Straßen und Radwegen umherflitzen. Doch es gibt einige Auflagen für den Betrieb eines solchen Gefährts. So dürfen Gehwege nicht genutzt werden und eine Versicherung ist Pflicht. Eine Helmpflicht gibt es dagegen nicht.

Boosted Rev vorgestellt: Neuer e-Scooter wird teuer

Nachdem die Flitzer bald auch in Deutschland fahren dürfen, wird sich auch der Markt für e-Scooter verbreitern. Einer der neuen Anbieter ist Boosted. Er hat nun mit dem Dev einen neuen e-Scooter vorgestellt, der einiges zu bieten hat, aber auch 1.600 Dollar kostet. Dafür bekommt der Nutzer nach Angaben des Herstellers 35 Kilometer Reichweite und genug Leistung, um Steigungen mit bis zu 25 Prozent zu erklimmen. Dazu verbaut Boosted drei Fahrmodi und verschiedene Bremsmöglichkeiten. Die sind auch nötig, denn der Rev beschleunigt bis auf maximal 39 km/h. Das ist jedoch auch das größte Problem. In Deutschland sind maximal 20 km/h erlaubt. Damit ist der Boosted Dev zu schnell für deutsche Straßen und darf nur auf Privatgelände fahren.

Der Boosted Dev wird noch in diesem Sommer auf den Markt kommen. Ob es für Deutschland dann ein angepasstes Modell mit geringerer Höchstgeschwindigkeit geben wird, ist noch nicht bekannt.

Bildquellen:

  • Boosted Rev: Boosted
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Michael liebt Technik und ist stellvertretender Chefredakteur bei inside handy. Anderen auch bekannt als der Franke in Bonn, der Macher oder der Handwerker für sämtliche Reparaturen der Redaktion. Nach Praktika bei der Neuen Presse in Kronach, den Nürnberger Nachrichten und dem Systemkamera-Blog, startete Michael bei inside handy und verdient sich seine Sporen vor allem im Hardware-Bereich. Balanciert er mal nicht zwischen Tagesgeschäft, Testgeräten und Co, betätigt er sich ab und an als Jäger im Pokémon-Dschungel. Ein ungewöhnlicher Anblick wäre es dabei nicht, ihm dank seiner Boulder-Fähigkeiten kletternd an einer Felswand zu begegnen. Abseits dessen begeistert er sich für Fotografie, Wanderungen, kulinarische Feste und Blasius Kawalkowski.

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