Audi Q5 55 TFSI e quattro: Soviel E-Mobilität steckt im neuen SUV

3 Minuten
Audi Q5 TFSI e quattro
Bildquelle: Audi
Audi verkauft ab sofort ein weiteres Fahrzeug mit Plug-in Hybridantrieb. Der Audi Q5 55 TFSI e quattro kann rund 40 Kilometer rein elektrisch unterwegs sein - und das bis zu 135 km/h schnell. Wer schneller fahren will, kann das tun und dabei auf einen klassischen Otto-Motor zugreifen.

Der SUV ist der erste Vertreter der neuen Plug-in-Modelle von Audi. Er kommt auf eine Systemleistung von 270 kW (367 PS). Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h schafft der Wagen laut Hersteller in 5,3 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit unter Nutzung des Verbrennungsmotors liegt bei 239 km/h.

Audi Q5: Allrad-Antrieb kombiniert mit E-Motor

Die Lithium-Ionen-Batterie des SUV befindet sich unter dem Gepäckraumboden. Der Allrad-Antrieb im neuen Audi ist auf Effizienz ausgerichtet. Bei niedrigen Lasten und ausreichendem Reibwert zwischen Rädern und Fahrbahnbelag wird die Kraftübertragung zur Hinterachse abgekoppelt. Der Antriebsstrang arbeitet dann besonders effizient als Frontantrieb. Der Allradantrieb ist immer dann deaktiviert, wenn er nicht gebraucht wird – bleibt aber permanent verfügbar.

Der prädiktive Effizienzassistent PEA passt das Schubrekuperationsverhalten an die jeweilige Situation an. Dafür nutzt er die prädiktiven Streckendaten aus der Navigationsdatenbank und berücksichtigt den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug über das Kamera- und Radarsignal. Das System wählt je nach Situation vorausschauend zwischen dem Freilauf mit ausgeschaltetem Motor und der Schubrekuperation, also der Rückgewinnung von kinetischer und Umwandlung in elektrische Energie.

Viele Komfort-Extras für den Fahrer

Wenn die Adaptive Cruise Control ACC aktiviert ist, unterstützt PEA den Fahrer durch selbsttätiges Verzögern und  Beschleunigen mit dem Ziel der Effizienz- und Komfortsteigerung. Fährt der Fahrer dagegen ohne ACC, weisen ihn das aktive Fahrpedal mit einem haptischen Impuls und ein optisches Symbol im Cockpit und im Head up Display auf den richtigen Zeitpunkt hin, den Fuß vom Gas zu nehmen, um möglichst viel Bewegungsenergie zu nutzen. Zugleich signalisieren Symbole im Cockpit den jeweiligen Grund einer Geschwindigkeitsreduktion. Hierbei werden angezeigt: Tempolimits, Ortsschilder, Kurven und Gefälle, Kreisverkehre, Kreuzungen, Autobahnausfahrten und vorausfahrender Verkehr.

Jede Fahrt über das integrierte Navigationssystem startet automatisch im Hybridmodus. Innerstädtisch und im Stop-and-go-Verkehr fährt der Audi Q5 dann überwiegend elektrisch. Auf Wunsch lässt sich aber auch der EV-Modus aktiveren. Dann ist das Auto ausschließlich elektrisch unterwegs, solange der Fahrer nicht einen variablen spürbaren Druckpunkt im Fahrpedal überschreitet. Der EV-Modus ist die Grundeinstellung bei jedem Fahrzeugstart. Im Battery-Hold Modus wird die Batteriekapazität auf dem aktuellen Stand gehalten.

Audi e quattro wird geladenQuelle: Audi

Batterie lädt in sechs Stunden auf

An einer Haushaltssteckdose kann eine leere Batterie des Audi Q5 in circa sechs Stunden zum Beispiel über Nacht wieder voll geladen werden. Per App lässt sich vom Smartphone aus der Batterie- und Reichweitenstatus abfragen, Ladevorgänge starten, Ladetimer programmieren sowie Einsicht in die Lade- und Verbrauchsstatistik nehmen. Außerdem zeigt der Routenplaner in der App wie auch das integrierte Navigationssystem im Auto die nächstgelegenen Ladestationen an. Per App ist zudem auch die Klimatisierung im Auto noch vor dem Start steuerbar.

Ab sofort steht der Audi Q5 55 TFSI e quattro in Deutschland bestellbar. Die Markteinführung beginnt im dritten Quartal. Der Grundpreis liegt bei 60.450 Euro. Zur Serienausstattung gehören LED-Scheinwerfer, Sportsitze, Dreizonen-Klimaautomatik und 18-Zoll-Räder.

Bildquellen:

  • Audi Q5 TFSI e: Audi
  • Audi Q5 TFSI e quattro: Audi

Peugeot e-2008: Dieser City-SUV sorgt für Aufsehen

Peugeot setzt seine Elektro-Offensive fort. Nächster Stopp: kompakte SUV-Klasse. Mit dem e-2008 bietet der französische Automobilhersteller ab voraussichtlich Ende 2019 eine vollelektrische Variante seiner für die gleiche Zeit angekündigte "normalen" 2008-Version mit Verbrennungsmotor.
Avatar
Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er im Technik-Journalismus durch. Heute ist Hayo nicht nur Feuer und Flamme für die besten Serien bei Prime Video und Sky - ein Netflix-Abo hat er nicht - sondern auch für alles, was mit elektrifiziertem Fahren zu tun hat. Und damit sind nicht nur die ICE- und IC-Züge der Deutschen Bahn gemeint, die er im Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und der Redaktion von inside handy vor den Türen Kölns mehrmals wöchentlich besteigt, sondern vor allem auch Elektroautos.

Deine Technik. Deine Meinung.

Und was sagst du?

Bitte gib Dein Kommentar ein!
Bitte gibt deinen Namen hier ein

geschützt durch reCAPTCHA Datenschutzerklärung - Nutzungsbedingungen

VERWANDTE ARTIKEL