Aral startet Ultraschnellladesäulen für E-Autos

2 Minuten
E-Tankstelle bei Aral
Bildquelle: Aral
Das E-Auto binnen weniger Minuten mit neuer Energie versorgen. Das ist ab sofort auch an einer ersten Tankstelle von Aral möglich - mitten im Ruhrgebiet. Weitere Ultraschnellladesäulen gehen schon in Kürze an den Start.

Nach Shell setzt auch der Mineralölkonzern BP auf das Zukunftsgeschäft der E-Mobilität. Die BP-Marke Aral, Nummer 1 im deutschen Tankstellenmarkt, startet ab sofort mit ersten Ladesäulen für Elektro-Autos durch. Die Ladesäulen sollen für besonders schnelles Aufladen der Batterien der Autos stehen.

Ladesäulen von Aral laden schnell

Konkret verspricht Aral, dass die ultraschnellen E-Ladesäulen in sechs Minuten neue Energie für 100 Kilometer Reichweite liefern. Die ersten beiden Ultraschnellladesäulen für Elektroautos – betrieben übrigens in Eigenregie von Aral selbst – stehen an der Aral-Tankstelle am Catsroper Hellweg in Bochum.

Die neuen Anlagen verfügen über eine Ladekapazität von bis zu 160 Kilowatt und sich technisch aufrüstbar bis zu 320 Kilowatt. Nach einer solchen Aufrüstung sei es möglich, ein E-Auto mit entsprechend geeignetem Akku bis zu 80 Prozent der Batteriekapazität innerhalb von 10 bis 15 Minuten aufzuladen, verspricht der Tankstellenbetreiber. Zusätzlich bietet Aral auch zwei Normalladepunkte mit 22 Kilowatt an, die unter anderem für Plug-in-Hybride geeignet sind.

„Wir können als Marktführer im deutschen Tankstellengeschäft eine ideale Anlaufstelle für Elektroautofahrer sein, vorausgesetzt das Laden geschieht ähnlich schnell wie das Tanken flüssiger Kraftstoffe.“ Patrick Wendeler, Vorstand Aral

Nach Bochum starten weitere E-Ladesäulen in Kürze in Dettelbach, Merklingen, Schkeuditz und Wittenburg.

Die Bezahlung erfolgt entweder mobil über das Smartphone (pay as you go) per Debitkarte, Kreditkarte oder Paypal oder eine Ladekarte eines Mobilitätsanbieters. Auch Nutzer der Aral Flottenkarte können teilnehmen. Eine Bezahlung an der Kasse der Tankstelle ist hingegen nicht möglich.

Quellen:

  • Aral

Bildquellen:

  • Ultraschnellladesäule von Aral: Aral
Apple iPhone wird von einer Frau bedient.

Apple-Deal: So soll das iPhone 5G-fähig werden

Apples iPhones des Jahres 2019 werden wohl kein 5G besitzen. Doch 2020 wird sich das sicherlich ändern. Aber woher kommt dann das 5G-Modem? Ein Deal mit Intel soll die Entscheidung erleichtern. Apple will die Mobile-Sparte des Chipherstellers kaufen. Internas zufolge steht man kurz vor einer Einigung.
Avatar
Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er im Technik-Journalismus durch. Heute ist Hayo nicht nur Feuer und Flamme für die besten Serien bei Prime Video und Sky - ein Netflix-Abo hat er nicht - sondern auch für alles, was mit elektrifiziertem Fahren zu tun hat. Und damit sind nicht nur die ICE- und IC-Züge der Deutschen Bahn gemeint, die er im Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und der Redaktion von inside handy vor den Türen Kölns mehrmals wöchentlich besteigt, sondern vor allem auch Elektroautos.

Deine Technik. Deine Meinung.

3 KOMMENTARE

  1. Ist ja doll. 6 Minuten laden für 100 Km Strecke. Mein Auto tanke ich in 3 Minuten für 800 Km. Wenn ich einen großen Akku in meinem E-Mobil habe, brauche ich für 400 Km Strecke fast eine halbe Stunde. Völlig inakzeptabel. Für Urlaubsreisen absolut nicht geeignet. Ok, als Zweitauto in der Stadt geht es, eventuell. Nee, die Grünen machen ein riesen Bohei um die Elektromobilität, na ja Kunststudienabbrecher haben ja auch nicht unbedingt von irgendwas Ahnung. Der Verbraucher lässt die Dinger aber in den Autohäusern stehen. Trotz staatlicher Förderung. Er weiß schon warum.

    • Genau das ist auch in meinen Augen noch das große Problem der E-Mobilität. Aber ich bin mir sicher, dass sich die Technik und das Aufladen der Batterien sehr schnell weiterentwickeln wird. Man sollte immer bedenken, dass wir erst am Angang einer komplett neuen Technologie stehen…

  2. Die Petrolriesen wollen sich nach meiner Meinung ein Stück vom Kuchen abschneiden und werben mit hoher Ladeleistung und kurzer Ladezeit. Das ist Augenwischerei und lockt erst einmal Kunden an die Tankstellen die dann feststellen werden das eine Zoe oder dergleichen mit dem Angebot nichts anfangen können da das Lademanagement so hohe Ströme nicht zulässt. Es werden sich allerdings die Deutschen großen Autohersteller freuen das ein solches Ladenetz ausgebaut wird und deren Kunden mit 100 oder mehr Kw/h laden können. Über die Ladekosten konnte ich leider nichts in dem Bericht erfahren. Anfügen möchte ich das ich die Idee nicht schlecht machen will, lediglich die offensichtlicheTatsache das sich da mal wieder eine Symbiose zwischen einige Großen in der Branche abzeichnet um das große Geschäft zu machen.

Und was sagst du?

Bitte gib Dein Kommentar ein!
Bitte gibt deinen Namen hier ein

geschützt durch reCAPTCHA Datenschutzerklärung - Nutzungsbedingungen

VERWANDTE ARTIKEL