Geplatzte Mega-Fusion: Apple wollte Tesla kaufen

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Der Aktienkurs von Tesla kennt momentan nur eine Richtung: nach unten. Grund ist nach Einschätzung von Analysten, dass Tesla die Nachfrage nach Elektroautos überschätzt haben könnte. Auch der Handelsstreit zwischen den USA und China spielt in diesem Zusammenhang eine Rolle. Und jetzt gibt es auch noch Gerüchte, dass Apple darüber nachgedacht habe, Tesla zu kaufen. Aber der Deal platzte.

Laut n-tv wächst unter anderem bei der Investmentbank Morgan Stanley die Sorge, Tesla könnte zu schnell gewachsen sein. Viele Aktionäre verließen das sinkende Schiff, was Analysten dazu bringe, die Kursziele für die Tesla-Aktie nach unten anzupassen. Das wiederum sorge dafür, dass bei Tesla selbst der Verkaufsdruck steige. Mit Folgen. Seit Beginn des Jahres hat die Tesla-Aktie knapp 40 Prozent verloren – während der Tech-Index Nasdaq um rund 16 Prozent zulegte.

Was ist dran am neuen Apple-Gerücht?

Alles andere als einen positiven Einfluss auf den Tesla-Aktienkurs hat nun auch noch ein markantes Gerücht. Schon im Jahr 2013 soll Apple rund 240 US-Dollar pro Tesla-Aktie geboten haben, sagte der US-Analyst Craig Irwin von Roth Capital Partners dem TV-Sender CNBC.

Er beruft sich auf „glaubwürdige Quellen“ und verweist auf konkrete Gespräche zwischen Tesla-Chef Elon Musk und Apple-Chef Tim Cook – ohne dafür Belege vorzulegen. Gescheitert sei der Deal am Ende, weil Musk dem Vernehmen nach nicht vom Posten des Tesla-Chefs zurücktreten wollte.

Greift Apple doch noch zu?

Aktuell liegt der Aktienkurs bei rund 190 Dollar. Und jetzt könnte Apple aufgrund des Kurzsturzes von Tesla einen neuen Anlauf wagen. „Wenn Apple damals Interesse hatte, dann werden sie wahrscheinlich auch heute noch Interesse haben“, so Irwin. Aktuell ist Tesla umgerechnet rund 31 Milliarden Euro wert.

Sollte sich Apple den Automobilkonzern kaufen, wäre das eine Tech-Hochzeit der Superlative. Zum Vergleich: Als Apple vor wenigen Jahren den Kopfhörer-Hersteller Beats kaufte, wurden dafür rund 3 Milliarden Dollar fällig.

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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er im Technik-Journalismus durch. Heute ist Hayo nicht nur Feuer und Flamme für die besten Serien bei Prime Video und Sky - ein Netflix-Abo hat er nicht - sondern auch für alles, was mit elektrifiziertem Fahren zu tun hat. Und damit sind nicht nur die ICE- und IC-Züge der Deutschen Bahn gemeint, die er im Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und der Redaktion von inside handy vor den Türen Kölns mehrmals wöchentlich besteigt, sondern vor allem auch Elektroautos.

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