Das iPhone bereitet Apple Sorgen

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Phil Schiller zeigt das iPhone XR
Bildquelle: Apple
Apple hat in der Nacht zu Mittwoch neue Zahlen für das erste Quartal des laufenden Jahres vorgelegt. Während der Umsatz mit iPads und Wearables zulegte, befindet sich die iPhone-Nachfrage weiter in einer Abwärtsspirale. Umsatz und Gewinn gingen zurück - aber weniger stark als erwartet.

Apple hat das erste Quartal des laufenden Jahres mit einem Umsatz- und Gewinnrückgang abgeschlossen. Das heißt aber nicht, dass die vorgelegten Ergebnisse schlecht sind. Denn die Erwartungen der Analysten wurden übertroffen. Es wäre also verfrüht, von einer Krise zu sprechen. Auch Apple selbst zeigt sich gewohnt optimistisch. Und das, obwohl die iPhone-Absätze Sorgen bereiten.

Apples Umsatz mit Online-Diensten legt zu

Zwischen Januar und März setzte Apple 58,02 Milliarden Dollar um. Im ersten Quartal 2018 waren es noch 61,14 Milliarden Dollar. Während der Umsatz mit Produkten im Jahresvergleich von 51,29 Milliarden Dollar auf 46,57 Milliarden Dollar zurückging, entwickelt sich das Geschäft mit Services (iCloud, Apple Music, App Store etc.) weiter positiv. Statt wie 9,86 Milliarden Dollar vor einem Jahr setzte Apple mit seinen Diensten im jüngst abgelaufenen Quartal 11,45 Milliarden Dollar um.

Im Produkt-Segment bleibt das iPhone für Apple der größte Umsatzbringer. Mit dem Verkauf von Smartphones setzte Apple 31,05 Milliarden Euro um. Zur Wahrheit gehört aber auch: Das sind 6,5 Milliarden Euro weniger als im Vorjahr. Apple begründet das mit einer Kaufzurückhaltung in Schwellen- und Entwicklungsländern. Wohl vor allem, weil die neuen iPhones für viele Menschen dort schlicht zu teuer sind. Leicht rückläufig war auch der Umsatz mit Mac-Rechnern. In diesem Produktsegment setzte Apple nach 5,78 vor einem Jahr nur noch 5,51 Milliarden Dollar um.

Umsatz mit iPads legt zu

Besser lief es bei den Tablet-PCs. Weil Apple neue iPads vorstellte legte der Umsatz hier im abgeschlossenen Quartal von 4,01 auf 4,87 Milliarden Dollar zu. Das größte Wachstum war aber im Segment der Wearables und Home Accessories zu verzeichnen. Hier steigerte Apple den Umsatz von 3,94 auf 5,13 Milliarden Dollar.

Unter dem Strich machte Apple im ersten Quartal einen Gewinn in Höhe von 11,56 Milliarden Dollar – nach 13,82 Milliarden Dollar vor einem Jahr. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung legten parallel dazu von 3,38 auf 3,95 Milliarden Dollar zu.

Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters sagte Apple-Chef Tim Cook, der schwächelnde iPhone-Absatz habe sich zuletzt wieder gebessert. Und weil auch die Nachfrage nach anderen Produkten wie der Apple Watch erfreulich sei, erwarte Apple nun, dass es wieder bergauf gehe.

Apple erwartet für das zweite Quartal einen rückläufigen Umsatz

Trotzdem ist für das zweite Quartal mit einem fallenden Umsatz zu rechnen. So erwartet Apple nach eigenen Angaben einen Umsatz zwischen 52,5 und 54,5 Milliarden Dollar.

Quellen:

  • Apple

Bildquellen:

  • Präsentation iPhone XR: Apple
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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er seinen Werdegang im Technik-Journalismus. Heute ist Hayo Chefredakteur bei inside handy. Getreu dem Sprichwort "der frühe Vogel fängt den Wurm" kann er bereits um 6 Uhr dabei erwischt werden, wie er mit einer Tippfrequenz von gefühlt 3 GHz einen Artikel zum kommenden 5G-Netz produziert – als Aufwärmübung im ICE-Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und dem Sitz von inside handy in Brühl bei Köln. Und seitdem es einfache Vorlagen für gute HTML-Tabellen gibt, kann den glühenden Fan von Preußen Münster nichts mehr aufhalten.

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Apple iPhone XR Front
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