Streaming! Aber wie? Das ist bekannt über Apples kommenden Video-Dienst

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Rückseite des iPhone X auf einer Zeitung
Bildquelle: Blasius Kawalkowski / inside handy
Am 25. März lädt Apple erneut nach Cupertino, Kalifornien ein. Dort möchte das Unternehmen Gerüchten zufolge einen eigenen Streaming-Dienst für Filme und Serien vorstellen. Damit tritt der Hardware-Hersteller in direkte Konkurrenz mit Netflix, Amazon und anderen Anbietern. Jedoch gibt es noch viele offene Fragen.

Spekulationen rund um einen eigenen Streaming-Dienst von Apple gibt es schon seit Monaten. Am 25. März könnte dann endlich Klarheit herrschen: Für diesen Tag hat das Unternehmen Journalisten zu einem Event eingeladen, das unter dem Titel It’s show time firmiert. Offenbar wird es also um einen Streaming-Dienst gehen. Wie genau der Konkurrent aus dem Hause Apple aussieht, ist aktuell nicht bekannt. Jedoch gibt es schon eine ganze Menge an Gerüchten, die ein mögliches Bild des Dienstes zeichnen.

So berichtete die New York Times, dass Apple am kommenden Montag ein traditionelles Streaming-Angebot im Stil von Netflix und Amazon Prime Video vorstellen will. Dafür soll auch schon eine ganze Reihe an exklusiven Inhalten produziert worden sein, „Apple Originals“ also. Die Serien und Filme werden von großen Namen aus Hollywood produziert und zeigen aktuelle Stars in den Hauptrollen. Reese Witherspoon, Jennifer Aniston, Jason Momoa, Chris Evans und J.J. Abrams sind einige Namen, die aktuell die Runde machen. Viele Shows sind bereit für das Release, so die New York Times. Insgesamt könnte Apple rund zwei Milliarden US-Dollar für die Produktionen ausgegeben haben.

Apple: Doch nur eine Streaming-Plattform für andere Dienste?

Einer weiteren Quelle zufolge könnte Apple aber einen anderen Weg einschlagen. So berichtet die Website Recode, dass es sich bei Apples Angebot eher um eine Plattform für andere Streaming-Dienste handelt. So soll das Unternehmen seine TV-App umkrempeln und dort einen Marktplatz für Amazon Prime Video, HBO und weitere Partner bieten. Nutzer von Apple-Geräten können dann einfach ein Abo auswählen und direkt über die Plattform buchen. Apple behält dann ein Anteil der Kosten für sich. Interessant: Die Streams sollen direkt über die Plattform laufen. Das bedeutet, dass Apple direkten Zugriff auf die Nutzungsdaten der Zuschauer hat.

Um Kunden anzulocken, möchte Apple verschiedene Dienste zusammenfassen und für einen Rabatt anbieten. So könnten Nutzer drei Streaming-Dienste zum reduzierten Preis erhalten. Auf der anderen Seite bietet das Unternehmen seinen Partner eine Nutzerschaft in Höhe von knapp 1,4 Milliarden als möglichen Kundenstamm. Wie gut Apple seine eigenen Produkte auf iPhone, iPads und weiteren Handys bewirbt, zeigt der Erfolg von Apple Music. Die „Apple Originals“ sollen dann als i-Tüpfelchen und nicht als zentraler Bestandteil des Dienstes fungieren. So könnten die Serien zusammen mit einem Streaming-Dienst angeboten werden.

Apples Video-Dienst könnte auf sich warten lassen

Eine Information, die schon bestätigt ist: Netflix wird nicht Teil des Angebotes von Apple. Das gab das Unternehmen mittlerweile bekannt. Auch darüber hinaus bleibt abzuwarten, wie und wann das Streaming-Angebot sowie weitere Neuvorstellungen nach Deutschland kommen. Denn neben dem Video-Dienst möchte Apple wahrscheinlich auch eine Flatrate für journalistische Inhalte wie Zeitungen und Magazine anbieten sowie eine eigene Kreditkarte. Alle drei Neuerungen könnten erst einmal in den USA bleiben. Die späte Veröffentlichung von Apple Pay in Deutschland gibt zumindest wenig Anlass zur Hoffnung.

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