Das iPhone X könnte ein Comeback feiern – weil sich die neuen Modelle nicht verkaufen

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Apple iPhone XR auf einer Pflanzbox
Der Nachfolger von Apples iPhone XR wird wohl noch kein 5G könnenBildquelle:
Die Meldung, dass die neue Smartphone-Generation von Apple ein Ladenhüter ist, geistert schon seit einigen Wochen durch das Internet. Nun verdichten sich die Anzeichen, dass der US-Hersteller mit dem iPhone XS, XS Max und XR keinen Erfolg hat. Unter anderem berichten Quellen davon, dass es zu Preissenkungen kommen soll und sogar das alte iPhone X ein Comeback feiern könnte.

Eigentlich hatte Apple das iPhone X mit der Vorstellung seiner neuen Handy-Generation eingestampft. Seinen Platz als „günstigeres“ Modell im iPhone-X-Design sollte das neue iPhone XR einnehmen. Laut Berichten soll das abgespeckte Flaggschiff aber ein Ladenhüter für Apple sein. Diese Vermutung wird nun von weiteren Quellen unterfüttert. So berichtet das „Wall Street Journal„, dass Apple schon hergestellte iPhone-OLED-Panels von Samsung sinnvoll nutzen möchte. Dank der niedrigeren Produktionskosten könnte das Flaggschiff von 2017 in Zukunft doch wieder weiter produziert werden – unter anderem um die schlechten Verkaufszahlen auszubessern, so die Vermutung.

Dabei handelt es sich jedoch nur um ein Gerücht von vielen: Wie das „Wall Street Journal“ weiter berichtet, will Apple die Verkäufe des iPhone XR in Japan ankurbeln und deshalb die Smartphones bei den lokalen Mobilfunkanbietern subventionieren. Dies wäre ein gewaltiger Schritt für das so preisstabile iPhone.

Auch Apple-Zulieferer Foxconn leidet

Ein weiteres Gerücht könnte ebenfalls auf die verkaufsschwachen iPhones hinweisen. So berichtet Bloomberg, dass Apples Haus-und-Hof-Hersteller Foxconn für das nächste Jahr strikte Sparmaßnamen angekündigt hat. Allein bei der iPhone-Produktion sollen umgerechnet rund 760 Millionen Euro eingespart werden. Darüber hinaus stehen 10 Prozent der Jobs in diesem Bereich auf der Kippe. Auch wenn der Apple-Zulieferer keine genauen Gründe für die Kosteneinsparungen angibt, könnte ein fehlender iPhone-Boom durchaus Auslöser für die Maßnahmen sein.

Erschwert wird die genaue Analyse der Situation bei Apple auch durch die kürzlich getroffene Entscheidung des Unternehmens, zukünftig keine Angaben mehr zum Smartphone-Absatz zu tätigen. Diesen Schritt ging Apple, nachdem der vergangene Quartalsbericht nicht positiv ausfiel und vor allem Investoren negativ stimmte.

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