iPhone X Fold: So könnte Apples faltbares iPhone aussehen

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Apple iPhone X Fold Konzept: das faltbare iPhone
Bildquelle: Foldable
Vieles deutete darauf hin, dass 2019 das Jahr der faltbaren Smartphones wird. Auf dem MWC Ende Februar haben Samsung und Huawei vorgelegt. Doch was ist mit Apple und einem faltbaren iPhone? Der US-Konzern lässt sich Zeit. Währenddessen beliefert Samsung Apple mit faltbaren Displays. Und so könnte ein Klapp-iPhone aussehen.

Nachdem Samsung mit dem Galaxy Fold und Huawei mit dem Mate X vorgeprescht sind und erste Prototypen ihrer faltbaren Smartphones vorgestellt haben, wartet die Mobilfunkwelt auf Apple. Wann wird das Unternehmen aus den USA sein faltbares iPhone präsentieren? Diese Frage lässt sich aktuell zwar nicht beantworten. Es gibt aber Hinweise darauf, dass Apple ebenfalls an einem Falthandy arbeitet. Zudem wurde bekannt: Samsung hat bereits erste Muster faltbarer Displays an Google und Apple verschickt. Wie das koreanische Online-Magazin ET News berichtet, sollen die Muster über ein 7,2 Zoll großes Display verfügen und eine Art fertiges Smartphone sein. Sollte Apple tatsächlich auf Samsungs faltbare Displays zurückgreifen wollen, seien die Südkoreaner in der Lage, bis zu zehn Millionen Einheiten pro Jahr zu produzieren.

Faltbares iPhone – so könnte es aussehen

Wie ein faltbares iPhone aussehen könnte, ist somit zwar weiterhin offen. Es gibt aber spitzfindige Designer, die Konzepte basierend auf Apple-Patenten erschaffen. Auch der niederländische Designer Roy Gilsing hat Konzeptbilder entworfen, die ein faltbares iPhone zeigen.

Gilsing bezeichnet seinen Entwurf als „iPhone X Fold“. Ihm zufolge ist das Gerät etwas länger als ein iPhone X und lässt sich aufklappen. Aus einem iPhone wird mit einem Handgriff ein iPad. Zudem weist der Designer auf eine weitere mögliche Funktion hin: Klappt man das iPhone X Fold nur halb auf, lässt es sich wie ein Mini-Laptop nutzen. Während ein Teil des Displays als ebensolches fungiert, ist der andere Teil für die Tastatur zuständig.

Faltbare Smartphones – drei unterschiedliche Konzepte

Im Vergleich zum Huawei Mate X fällt bei dem Konzept des faltbaren iPhones auf, dass es in die entgegengesetzte Richtung aufgeklappt wird – ganz ähnlich wie Samsungs Galaxy Fold. Da der Bildschirm im zusammengeklapptem Zustand verschwindet, wird ein zweites Display benötigt, um das Gerät auch im Formfaktor eines Smartphones nutzen zu können. Huaweis Idee geht in eine andere Richtung. Im zusammengeklapptem Zustand gibt es ein Display vorne und eines hinten. Klappt man das Gerät auf, wird aus zwei Bildschirmen ein großes Display. Einen völlig anderen Ansatz verfolgt indes LG. Statt einem Gerät mit faltbarem Display zeigten die Koreaner auf dem MWC das V50 ThinQ, das sich mit einem zweiten Bildschirm erweitern lässt.

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1 KOMMENTAR

  1. Ich bin faltbaren Smartphones gegenüber noch sehr skeptisch. Zumal es noch Kinderkrankheiten gibt, dies es noch gilt zu beseitigen. Ich bevorzuge die Falttechnik des Samsung Fold. So wie Huawei faltet, ist etwas kompliziert und nicht empfehlenswert, da es eher den Geist aufgeben kann, als das Samsung Fold. Es ist aber mit 2000 Euro noch sehr extrem teuer. Samsung sollte nach Marktstart dann aber bald mit den Preis runtergehen, sonst bleibt Samsung auf seinen Smartphones sitzen. So zukunftsweisend sehen diese faltbaren Smartphones noch lange nicht aus, wenn die nicht sogar zu einem Flop werden.

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