Neue Android-Regelung: Nur Standard-Apps haben Zugriff auf Telefonie- und SMS-Daten

1 Minute
Das Logo von Google.
Bildquelle: Michael Stupp / inside handy
Was das Smartphone zu einem schlauen Gerät macht, ist vor allem die Möglichkeit, die Funktionen des Handys mit neuer Software zu erweitern. Diese bietet viele Vorteile und Annehmlichkeiten, kann jedoch auch negativ auffallen. So existieren zahlreiche Anwendungen, die mehr Informationen fordern, als sie eigentlich brauchen. Mit einem Update will Google das nun etwas einschränken.

In einem Blogeintrag kündigte Google vor Kurzem eine neue Datenschutz-Regelung an. Bisher konnten alle Apps die Rechte für Telefon- und SMS-Logs erbitten. Falls der Nutzer zustimmte, konnten die Anwendungen auf die entsprechenden Bereiche zugreifen – und das auch dann, wenn sie diese Informationen nicht für die eigene Funktionalität benötigten. Künftig soll dies jedoch nicht mehr möglich sein. Nur die Apps, die der Nutzer als Standard-Anwendungen für Telefonie- und SMS auswählt, dürfen die erforderlichen Rechte erbitten.

Obwohl die neue Regelung eigentlich für alle Apps im Play Store gilt, sieht Google auch Ausnahmen vor. Diese werden von den Entwicklern beantragt und einzeln geprüft. Sollten die Anwendungen tatsächlich auf die Daten angewiesen sein, wird der Zugriff auf die Telefon- und SMS-Logs nach wie vor gewährt.

Nutzer können Anwendungen überwachen

Wer sich nicht sicher ist, welcher App er welche Rechte eingeräumt hat, kann dies bequem in den Einstellungen prüfen. Hierfür muss man lediglich unter „Apps“ das passende Programm auswählen und auf das Fenster „Benachrichtigungen“ klicken. Die Bezeichnungen können jedoch abhängig vom der verwendeten Benutzeroberfläche leicht variieren.

Deine Technik. Deine Meinung.

Und was sagst du?

Bitte gib Dein Kommentar ein!
Bitte gibt deinen Namen hier ein

VERWANDTE ARTIKEL