Android Security Bulletin Dezember: Google schließt diese Sicherheitslücken

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Android Jelly Bean
Android Jelly BeanBildquelle: Google
Google hat den neuen Sicherheits-Patch Stand Dezember 2018 veröffentlicht. Mit dem Patch werden zuerst die Google-eigenen Smartphones der Pixel-Reihe versorgt. Hersteller wie Samsung, Huawei oder LG bauen jedoch die Sicherheits-Ebenen in der Regel ebenfalls in ihre Smartphones ein.

Jeden Monat stopft Google bei seinem mobilen Betriebssystem Android die neu gefundenen Sicherheitslücken und bietet diese Sicherheits-Patches auch den anderen Herstellern an. Solche, die auch auf Googles pures Android bauen, können diese Patches per OTA-Update auf die Geräte der eigenen Kunden senden und damit die Sicherheit erhöhen.

Android Security Bulletin Dezember: 11 kritische Sicherheitslücken

Google schließt mit den neuesten Android Security Bulletin 48 Lücken. Elf davon werden als kritisch eingestuft werden. Sie liegen unter anderem im Media-Framework, auf Systemebene und in Verbindung mit Qualcomm-Komponenten. Der gesamte Rest der Sicherheitslücken wird als „hoch“ eingestuft und damit als wichtige Lücken. Einige der Sicherheitsprobleme treten dabei nur auf Android 9 Pie auf, andere gehen bei den Versionsnummern zurück bis hin zu Android 7.0 Nougat.

Googles Pixel-Smartphones bekommen nicht nur mehr Sicherheit

Google hat neben den Sicherheits-Patch für Dezember auch die Verbesserungen an seinen Pixel-Smartphones veröffentlicht. Demnach gibt es Weiterentwicklungen für die Kamera beim Pixel 2, Pixel 2 XL und den beiden 3er-Modellen. Die letztgenannten Pixel 3 und Pixel 3 XL werden auch in Sachen Always-On-Display mit einem Update versehen. Zu guter Letzt verbessert Google die Leistung aller Pixel-Modelle bei der Entsperrung per Bluetooth.

Auch lesenswert: So steht es um die aktuelle Android-Verteilung

Quellen:

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  • Android Jelly Bean: Google
Schriftzug Password auf Drehregler.

Datenpanne bei Google: Passwörter von G-Suite-Nutzern lagen offen

Bei Google gab es eine Datenpanne, die dazu führte, dass Passwörter von G-Suite-Nutzern im Klartext in der Cloud gespeichert wurden. Der Fehler liegt offenbar schon 14 Jahre zurück und trat im Januar 2019 erneut auf. Betroffen sind laut Google nur Business-Kunden die den Service G Suite nutzen. Die Fehler hat das Unternehmen mittlerweile korrigiert. Kunden sind dennoch dazu angehalten, ihre Passwörter zu ändern.
Michael Büttner
Michael liebt Technik und ist stellvertretender Chefredakteur bei inside handy. Anderen auch bekannt als der Franke in Bonn, der Macher oder der Handwerker für sämtliche Reparaturen der Redaktion. Nach Praktika bei der Neuen Presse in Kronach, den Nürnberger Nachrichten und dem Systemkamera-Blog, startete Michael bei inside handy und verdient sich seine Sporen vor allem im Hardware-Bereich. Balanciert er mal nicht zwischen Tagesgeschäft, Testgeräten und Co, betätigt er sich ab und an als Jäger im Pokémon-Dschungel. Ein ungewöhnlicher Anblick wäre es dabei nicht, ihm dank seiner Boulder-Fähigkeiten kletternd an einer Felswand zu begegnen. Abseits dessen begeistert er sich für Fotografie, Wanderungen, kulinarische Feste und Blasius Kawalkowski.

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