Handy am Steuer: Polizei wirbt für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

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Autofahrerin nutzt Handy und Navi am Steuer
Bildquelle: ADAC

Handys am Steuer nutzen – eine absolute und unbestreitbare Gefahr für den Straßenverkehr. Und das gilt nicht nur für den jeweiligen Fahrer, sondern auch für andere Passanten des Straßenverkehrs. Zahlreiche Unfälle ereignen sich jedes Jahr aufgrund von Unachtsamkeit. Am 20. September ist ein Aktionstag gegen Smartphones am Steuer, an dem die Polizei auf die Gefahren aufmerksam machen will.

Nicht nur in Deutschland, sondern überall auf der Welt wird das Handy während des Fahrens genutzt. Zu erkennen ist das für andere Verkehrsteilnehmer beispielsweise dann, dass ein Auto oder Fahrrad in Schlangenlinien über die Straße fährt. Die Gefahr, die diese Ablenkung birgt, wird ignoriert oder vielmehr auf die leichte Schulter genommen. Auch wenn es keine eindeutige Zahlen gibt, so wird in etwa die Hälfte aller Verkehrsunfälle auf Unaufmerksamkeit am Steuer zurückgeführt.

Anlässlich des Aktionstages am 20. September macht die Polizei verstärkt auf die Gefahren aufmerksam. Konkret kontrollieren rund 11.000 Beamte in der gesamten Bundesrepublik sowohl Auto- als auch Fahrradfahrer, die während ihrer Fahrt mit ihrem Handy beschäftigt sind. Die Aktion steht unter dem Motto „Sicher. Mobil. Leben“. Wie 2017 von den Innenministern aller Bundesländer beschlossen wurde, soll solch ein Aktionstag fortan jedes Jahr stattfinden. Das Motto ist variabel, soll grundsätzlich aber für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen.

Bußgelder für Handys am Steuer

Schon seit September des vergangenen Jahres gibt es ein Gesetz, dass das Handy am Ohr nicht mehr zum Kavaliersdelikt, sondern in einen echten Gesetzesbruch verwandelt. Sünder müssen in Extremfällen bis zu 200 Euro Strafe zahlen. Auch in Frankreich sind mittlerweile drastische Strafen eingeführt worden.

Dabei ist nicht nur das Handy ein Ablenkungsfaktor im Auto, sondern beispielsweise auch der Bordcomputer, der heutzutage in vielen Fahrzeugen verbaut ist. Die Polizei und der TÜV Rheinland zählen darüber hinaus auch Freisprechanlagen, das Navigationssystem oder die Beschäftigung mit einer Person auf der Rückbank zu potentiellen Gefahren – um nur ein paar zu nennen.

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Simone Warnke
Simone liebt Technik und kann sich heute immer noch für ein Smartphone mit mechanischer QWERTZ-Tastatur begeistern. Wenn sie nicht gerade mit David vor der Kamera steht, im Schnittraum sitzt oder Handys miteinander vergleicht, studiert die gebürtige Aachenerin in Bonn Komparatistik - und vergleicht Bücher. Neben ihrer Leidenschaft für Literatur ist Simone ein Bonvivant. Reicht man ihr leckeren Wein und ein paar Tapas, kann man ihr hin und wieder ein paar Sätze auf Spanisch entlocken. Sollte Simone jemand oder etwas auf die Palme bringen - was in etwa einmal pro Dekade passiert - bleibt sie nur kurz oben sitzen. Und lächelt dabei auch schon wieder.

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