5G-Auktion: Weg für Drillisch als vierten Netzbetreiber grundsätzlich frei

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O2 Sendemast auf einem Dach
Bildquelle: Telefónica
Neben der Telekom, Vodafone und Telefónica hat auch ein vierter Netzbetreiber von der Bundesnetzagentur grünes Licht bekommen, an der Frequenz-Auktion teilzunehmen. Sie soll Ende März startet.

Anfang des Jahres wurde bekannt, dass sich neben den drei etablierten Netzbetreibern auch United Internet für die bevorstehende Frequenzauktion bei der Bundesnetzagentur registriert hat. Wie die Bundesnetzagentur jetzt bekannt gab, hat sie dieses in Form der Drillisch Netz AG getan. Drillisch gehört seit geraumer Zeit zum Firmenverbund der United Internet. Noch wichtiger: Der Regulierer hat das Unternehmen zur Auktion zugelassen. Damit werden vier Firmen um die Frequenzen bieten. Diese Frequenzen benötigen die Netzbetreiber vor allem für die 5G-Netze in Deutschland benötigt.

„Frequenzen für Mobilfunk sind begrenzt und sollen daher im Interesse der Verbraucher effizient genutzt werden“, sagt der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann. In dem Zulassungsverfahren, das alle vier Firmen durchlaufen mussten, hat der Regulierer geprüft, ob sie über die Fähigkeiten und Mittel für einen bundesweiten Netzausbau verfügen. „Mit der Zulassung der Drillisch Netz AG erhält ein weiteres Unternehmen die Chance, Frequenzen zu erwerben und den Wettbewerb zu stärken.“

Hintergrund: Diese Mobilfunkfrequenzen gibt es in Deutschland

Versteigerung beginnt vermutlich am 19. März

Die Versteigerung von Frequenzen für mobiles Breitband kann aus Sicht der Bundesnetzagentur am 19. März in Mainz beginnen. Allerdings gibt es Eilanträge der Mobilfunker wie unter anderem von der Deutschen Telekom gegen die Auktion. Somit ist der Start der Auktion davon abhängig, ob eine gerichtliche Entscheidung eine zeitliche Verschiebung notwendig macht.

Unter den virtuellen Hammer kommen dann insgesamt 420 MHz Spektrum. Dabei handelt es sich einerseits um die heutigen UMTS-Frequenzen, die teilweise bis Ende 2020, teilweise bis Ende 2025 vergeben sind. Außerdem werden insgesamt 300 MHz Spektrum aus dem Bereich der 3,6-GHz-Frequenzen vergeben. Dieses Spektrum gilt als das künftige 5G-Frequenzband für schnelle Mobilfunkfunkverbindungen.

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