1809 alias Redstone 5: Das steckt im großen Windows 10 Update

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Windows 10 Hero Desktop Image
Bildquelle: Microsoft
Im Habjahres-Rhythmus macht Microsoft sein Windows-Betriebssystem frisch. Die großen Funktions-Updates werden mit einer Kombination aus Jahr und Monat der fertigen Entwicklung benannt. Die Auslieferung an Ottonormalverbraucher erfolgt in der Regel ein bis zwei Monate später. Das nächste Update wurde von Microsoft nun bestätigt. Samt erster Inhalte.

Das nächste große Windows-10-Update trägt intern den Namen Redstone 5 (RS5) und wird als „Windows 10 1809“ – 18 für das Jahr 2018 und 09 für den Monat September – an Nutzer ausgerollt. Microsoft hat nun die Insider Preview Build mit der Kennung „17741“ veröffentlicht. Damit wurde das große Update endgültig bestätigt und auch die wesentlichen Inhalte publik gemacht.

Das steckt im großen Windows-10-Update 1809

Die Verschmelzung von Windows und Android

Ein großes Thema des Updates ist die Verknüpfung von Smartphone und PC. Nachdem Microsoft sein mobiles Betriebssystem beerdigt hat, soll es nun Android richten. Mit dem Redstone-5-Update kann das via App verbundene Smartphone über das Windows-Gerät angesteuert werden.

So können auf dem Smartphone befindliche Bilder auf dem PC angezeigt werden oder SMS bearbeitet werden. Letzteres ist vermutlich nicht mehr das meistgenutzte Feature.

Netter Nebeneffekt für Microsoft: Für die reibungslose Überbrückung der Grenze von Android zu Windows muss der Microsoft Launcher auf dem Android-Smartphone genutzt werden. Dann können auch weitere Smartphone-Inhalte auf der Windows-Oberfläche von Notebook oder PC angezeigt werden.

iOS wird nur bedingt unterstützt, da das Apple-Betriebssystem sehr streng mit Drittanbieter-Diensten umgeht. Windows ist in diesem Fall ein solcher Dienst. Die Brücke kann auf iPhones also nur über die mobile Version des Browsers Edge geschlagen werden.

OneDrive wird wichtiger

Microsoft will die Cloud-Dienste noch deutlicher einbinden. Dem Microsoft-Angebot OneDrive kommt dabei eine zentrale Funktion zugute: Das Betriebssystem selbst kann mit dem Update in die Cloud auslagern und zum Beispiel die Zwischenablage auf mehreren, via Cloud verknüpften Geräten, bereitstellen. Außerdem erhält die Funktion „Speicheroptimierung“ weitere Befugnisse und kann deutlich umfangreicher agieren und mit der Cloud interagieren.

Der Dark-Mode kommt

Zahlreiche Web-Anwendungen haben ihn schon – Windows bekommt ihn: Den Dark-Mode. Ab Windows 10 1809 kann auch der grundsätzliche Anstrich des Betriebssystems auf dunkel gestellt werden. Dark-Modes gelten unter Experten als augenschonender. Zu finden ist der Darstellungsmodus nach dem Update unter „Personalisierung“ in den Systemeinstellungen und dann unter „Farben“.

Edge erhält neue Funktionen

Ein neues Windows-Update bedeutet auch: Neue Funktionen für den Browser Microsoft Edge. Es gibt Veränderungen in der Menüstruktur und in den Ansichten. Auch in den Bereichen „Favoriten“ und „Tabs“ kann Edge nach dem Update einfacher personalisiert werden.

Kleine Helfer im Alltag

Kleinere Features, die durch das Update die tägliche Arbeit mit Windows 10 erleichtern sollen, sind die Quintessenz dieser umfangreichen Funktions-Updates.

Redstone 5 bringt beispielsweise neue Screenshot-Tools oder die Angabe im Task-Manager, welche Anwendung wie viel zum Stromverbrauch beiträgt. Das ist insbesondere für Notebook-Nutzer von Relevanz.

Auch die Zwischenablage wird nach dem September-Update, das erst im Oktober erscheinen wird, vielseitiger: So erlaubt Windows 10 nicht mehr nur ein Dokument oder Textschnipsel in der Ablage, sondern dokumentiert einen Zwischenablageverlauf, auf den nachträglich zugegriffen werden kann.

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