Einigung zwischen ZDF und Unitymedia ZDF-Mediathek künftig auf Horizon-Plattform

vom 15.09.2018, 12:14
Unitymedia auf der Anga Com
Bildquelle: inside handy / Thorsten Neuhetzki

Das ZDF und der Kabelnetzbetreiber Unitymedia haben sich auf eine langfristige Zusammenarbeit geeinigt. Das sichert den Nutzern des Kabelnetzes in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg den langfristigen Zugang zu allen ZDF-Angeboten. In Kürze kommt auich die Mediathek auf Horizon installiert werden können.

Der Einigung war ein langer Streit um die Einspeisentgelte zwischen dem ZDF und Unitymedia vorausgegangen. Durch die Einigung, zu dessen konkretem Inhalt es keine Angaben gibt, haben die Zuschauer die Gewissheit, alle Zusatzangebote des ZDF dauerhaft zu bekommen. Das betrifft die Sender ZDF, ZDFneo, ZDFinfo und 3sat (jeweils in HD und SD) inklusive der Services zur barrierefreien Nutzung (Audiodeskription, Untertitel und Gebärdensprache). In Kürze wird über die TV- und Multimedia-Plattform Horizon von Unitymedia außerdem die ZDF-Mediathek nutzbar sein.

"Es ist unser Anspruch, unseren Kunden die besten Inhalte – ob klassisch, auf Abruf, zeitversetzt oder über App – auf unserer TV-Plattform Horizon bereitzustellen. Dazu gehört zweifellos das umfangreiche Angebot des ZDF. Wir freuen uns sehr über die erzielte langfristige Einigung", sagt Winfried Rapp, CEO von Unitymedia, der vor kurzem die Geschäfte von Lutz Schüler übernommen hat. 

Auch ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut begrüßt die Einigung: "Das Publikum soll die Angebote der ZDF- Programmfamilie möglichst einfach auf allen wichtigen Plattformen finden können. Die Partnerschaft mit Unitymedia ist daher eine gute Nachricht für die Zuschauer.“

Die ZDF-Sender im Unitymedia-Netz

ProgrammProgrammplatz HDProgrammplatz SD
ZDF 2 302
3sat 9 309
ZDF_neo 200 500
ZDF_info 121 421

Unitymedia erreicht mit seinem TV-Kabelnetz technisch etwa 13 Millionen Haushalte. Zuletzt verzeichnete der Anbieter mit Sitz in Köln 6,3 Millionen TV-Abos seiner Kunden. Unitymedia steht vor einer Übernahme durch Vodafone. Die beiden Unternehmen hatten sich auf den Vorgang verständigt, der nun kartellrechtlich geprüft wird.



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