Bewegliche Emojis WhatsApp: Neuer Kettenbrief lockt in die Abofalle

vom 11.09.2018, 17:04
WhatsApp Nachrichten weiterleiten
Bildquelle: Blasius Kawalkowski / inside-handy.de

Obwohl sich die Tricks der Internet-Betrüger größtenteils nicht ändern, scheinen weiterhin viele Nutzer auf die "altbewährten" Betrugsmaschen hereinzufallen. Dieses Mal macht wieder eine neue WhatsApp-Nachricht die Runde, die bewegliche Smileys verspricht. Klickt man auf den dazugehörigen Link, landet man stattdessen in der Abofalle.

Es ist wieder soweit. Ein neuer WhatsApp-Kettenbrief mit einem auf den ersten Blick attraktiven Angebot verbreitet sich gegenwärtig von Smartphone zu Smartphone. Die auf dem Online-Portal Mimikama veröffentlichte Nachricht verspricht dem Nutzer dabei zunächst bewegliche Emojis, wenn er auf einen in der Nachricht enthaltenen Link klickt. Falls man das macht, wird man auf eine Webseite weitergeleitet, auf der man aufgefordert wird, den Kettenbrief an 13 Freunde oder drei Gruppen zu verschicken. Ist dies erledigt, wird man jedoch selbstverständlich nicht zu den beweglichen Emojis, sondern auf zahlreiche kostenpflichtige Drittanbieter-Seiten weitergeleitet. Mehr muss "das Opfer" nicht machen, denn die Angebote werden automatisch abgeschlossen und die Abofalle schnappt zu.

WhatsApp
Bildquelle: Mimikama

So kann man sich schützen

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten sich vor Abofallen und Internet-Betrugsmaschen zu schützen. Ein universaler Tipp ist, stets auf die Quelle der Nachricht oder des Angebots zu achten. Bei E-Mails ist es beispielsweise der Absender, während bei Websites - von beispielsweise weniger bekannteren Online-Händlern - das Impressum und eine kurze Google-Suche oftmals hilfreich sind. Ebenso wichtig ist auch der Ort und die Art des Angebots. So gibt es wahrscheinlich keinen seriösen Händler, der solche WhatsApp-Kettenbriefe als Marketing-Strategie nutzt.

Bei Smartphones existiert zudem eine sogenannte Drittanbietersperre, die man kostenlos und ohne großen Aufwand beim Provider einrichten kann. Meist genügt hier ein Anruf bei der jeweiligen Kunden-Hotline. Die Vor- und Nachteile einer solchen Sperre hat inside handy im umfangreichen Abofallen-Artikel zusammengefasst.



Quelle: Mimikama | Bildquelle kleines Bild: WhatsApp | Autor: Artem Sandler
News bewerten:
 

Themen dieser News: WhatsApp, Apps und Software, Internet und digitale Welt, Mobilfunk-News

Kommentar schreiben


 
 
VERWANDTE NEWS

alle News ansehen