Chrome 69: Google-Browser bekommt neues Design

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Google Chrome 69
Bildquelle: Google
Google spendiert dem Chrome-Browser zum 10. Geburtstag ein neues Design. Bei Chrome in der Version 69 setzt das US-amerikanische Unternehmen auf das Material Design. Dazu wurden die Tabs von Grund auf überarbeitet. Auch die Adressleiste wirkt durch ihre Rundungen nun etwas freundlicher. Offensichtlich ist, dass das alte Design des Firefox-Browsers hier und da durchschimmert. Doch Google hat nicht nur am Look gearbeitet.

Zehn Jahre lang hat sich am Design des Chrome-Browsers nahezu nichts verändert. Die trapezförmigen Tabs waren an den Seiten abgeschrägt die Adresszeile rechteckig, Radien Mangelware. Bei Chrome 69 überholten die Ingenieure und Designer Googles das Design nahezu gänzlich. Die Reiter sehen nun Karten in einem Karteikasten deutlich ähnlicher. Doch nicht nur die Tabs sind runder und wirken dadurch freundlicher. Auch die Adresszeile hat an den Enden Rundungen erhalten. Abgerundete Ecken finden sich nun auch in der Omnibox – also dem Zusatzfenster, das erscheint und Vorschläge liefert, wenn man etwas in die Adresszeile tippt.

Apropos Omnibox: Die Adressleiste zeigt nun direkt während der Eingabe Antworten an, ohne dass Suchergebnisse geladen werden müssen. Doch nicht alles wird hier beantwortet. Derzeit gibt es nur Fakten, die auch auf der Suchergebnisseite oben in einer Box präsentiert werden. Bald sollen aber weitere Funktionen hinzukommen, sodass auch etwa Dokumente und Tabellen aus Google Drive angezeigt werden.

Optimierungen auch im Hintergrund

Doch nicht nur optisch hat Google Hand angelegt. Seit der Version 68 wird HTTP als „Nicht sicher“ in der Adresszeile angezeigt. Das ist nun Geschichte. Zudem verschwindet das grün unterlegte „Sicher“ für HTTPS. Übrig bleibt ein graues Schloss als Zeichen für die verschlüsselte Verbindung. Da Chrome 69 Google zufolge das Einfügen von Code durch Dritte in laufende Prozesse verhindert, soll der Browser weniger oft abstürzen. Darüber hinaus läutet Google die letzte Runde beim kompletten Abschied von Flash ein. So fragt der Chrome-Browser seinen Nutzer nun bei jedem Start nach der Berechtigung zum Ausführen von Flash-Inhalten auf Webseiten, die die Technik noch nutzen.

Bildquelle: Google

Der Passwort-Manager im Chrome-Browser kann zwar schon seit geraumer Zeit dem Nutzer sichere Passwörter vorschlagen. Ab Chrome 69 muss diese Funktion nicht mehr manuell aktiviert werden sondern ist von Werk aus eingeschaltet.

Die Änderungen im Überblick

  • Tab-Form verändert
  • Adresszeile mit abgerundeten Enden
  • Nutzereinstellungen nun neben den Erweiterungen und der Adresszeile
  • Hellere Nutzeroberfläche
  • Touch-Optimierungen hinsichtlich der Größe einzelner Schaltflächen

Bildquellen:

  • Google Chrome 69: Google
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Blasius liebt Technik, Musik und Fotografie. Während er sich bei technischen Themen für Innovationen begeistert, greift er beim Musizieren auf die Old-School-Akustikgitarre und für großartige Fotos auf die klassische Spiegelreflexkamera zurück. Er ist nicht nur im Privatleben ein Familienmensch, sondern als stellvertretender Chefredakteur auch eins der Oberhäupter der Redaktion. Blasius rechnet Handypreise zwar immer noch in D-Mark um, doch seine ruhige, ausgeglichene, kreative Art und sein Einsatz von immer treffenden und humorvollen GIFs, lassen darüber hinwegsehen.

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