Neue Fitnesstracker von Fitbit und Garmin

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Garmin Vívosmart 4 und Fitbit Charge 3
Bildquelle: Garmin / Fitbit / inside handy
Auch auf der diesjährigen IFA buhlen die Hersteller von Fitnesstrackern und Fitness-Smartwatches wieder um die Gunst der selbstoptimierungswilligen Klientel. Zwei Marken konzentrieren sich dabei besonders auf den sportlichen Aspekt und haben zur IFA Neuheiten im Gepäck: Fitbit und Garmin.

Fitbit Charge 3: An der Grenze zur Smartwatch

Während der kalifornische Wearable-Spezialist mit der Versa oder der Ionic auch „richtige“ Smartwatches im Sortiment hat, steht die IFA 2018 für den Hersteller im Zeichen des Fitness-Trackers Charge 3. Dieser kommt mit einem für die Geräteklasse recht üppigen Display daher und erlaubt so das komfortable Ablesen der Uhrzeit und auch die Anzeige von Benachrichtigungen vom Smartphone. Das Gerät überwacht kontinuierlich die Herzfrequenz und das Cardio-Fitnessniveau, den sogenannten VO2-Max-Wert. Das schwimmsportgeeignete Fitnessgerät bietet beim Sport mehr als 15 zielbasierte Aktivitätsmodi und erlaubt zudem Erkenntnisse über das eigene Schlafverhalten. Eine GPS-Verbindung, die es erlaubt das Lauftempo und die -strecke in Echtzeit zu erkennen, rundet zusammen mit geführten Atemübungen die sportlichen Funktionen ab.

Ein großes Thema ist für die Sportuhrenhersteller in diesem Jahr das kontaktlose Bezahlen. So unterstützt der Fitbit Charge 3 das kontaktlose Bezahlen mit Fitbit Pay. Ähnlich wie beim ebenfalls kürzlich gestarteten Dienst Google Pay wird hier eine Karte von einer unterstützten Bank vorausgesetzt. Dies sind aktuell die BW-Bank und der Zahlungsdienstleister Wirecard mit seiner Mobile-Payment-Marke Boon, die beide auch an Google Pay teilnehmen. Nach einer erstmaligen Einrichtung kann der Fitness-Tracker dann überall dort zum Bezahlen eingesetzt werden, wo kontaktloses Zahlen möglich ist.

Erhältlich ist der Fitbit Charge 3 ab 1. Oktober zum Preis von 149 Euro, die Varianten mit Bezahlfunktion schlagen mit 169 Euro zu Buche.

Fitbit Charge 3 und Garmin Vívosmart 4

Garmin Vívosmart 4 weiß, wann es Zeit für Bewegung ist

Auch der US-schweizerische Hersteller Garmin ist nicht mit leeren Händen nach Berlin gekommen. Wie der Name schon sagt ist der Fitnesstacker der Nachfolger des Vívosmart 3 und auf der Messe wurde der Hersteller nicht müde, die Vorzüge des Geräts zu loben. So ist die Funktion „Body Battery“ mit an Bord, die ermitteln soll, wann der beste Zeitpunkt ist, körperlich aktiv zu werden. Auch die Schlafanalyse-Funktionen hat der Hersteller verbessert und um „Pulse Ox Sleep“ ergänzt, dass die Sauerstoffsättigung im Blut permanent überprüft. Auch die Herzfrequenz wird in regelmäßigen Abständen gemessen und festgehalten. In der Garmin Connect App laufen schließlich alle Werte zusammen, etwa wenn über „Move IQ“ ein Workout erkannt wurde. Neben der Uhrzeit vermag das Display des Fitnesstrackers auch Benachrichtigungen vom Handy anzuzeigen. Auch der Stresslevel kann vom Vívosmart 4 ermittelt werden.

Der Vívosmart 4 ist im dritten Quartal 2018 zum Preis von 139,99 im Fachhandel und Online erhältlich.

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