Oppo R17 Pro: Flaggschiff mit zwei Akkus und Triple-Kamera

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Oppo R17 Pro
Bildquelle: Oppo
Auf den ersten folgt der zweite Streich: Der chinesische Hersteller Oppo hat kurz nach dem R17 nun auch das zugehörige Pro-Modell veröffentlicht. Das besondere an dem Smartphone ist die Schnellladetechnologie, die das R17 Pro in Windeseile wieder aufladen soll. Auch die restlichen Daten lassen auf ein Highend-Gerät schließen.

Das „Pro“ in der Nomenklatur des Oppo R17 Pro lässt die bessere Technik im Vergleich zum herkömmlichen Modell bereits erahnen. Das Smartphone besitzt zwei Details, die herausstechen. So kann das R17 Oppo die Ladetechnik „SuperVOOC“ zu seinen Fähigkeiten zählen, die man bereits von der Lamborghini-Edition des Oppo Find X kennt. Dabei handelt es sich um einen überdurchschnittlich schnellen Ladestandard, der in diesem Fall zwei 1.850 mAh große Akkus mit Strom versorgt. Da die Akkus mit bis zu 50 Watt geladen werden können, soll der Akku innerhalb von nur zehn Minuten wieder über 40 Prozent Ladung verfügen.

Oppo R17 Pro
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Triple-Kamera á là Huawei P20 Pro

Ein weiteres Highlight des R17 Pro ist dem Datenblatt zufolge die Kamera, die wie das P20 Pro von Huawei drei Sensoren hat. Die dahinter stehende Technologie ist aber eine andere: Im Detail findet sich ein 12-Megapixel-Sensor, der eine variable Blende von f/1.5 und f/2.4 besitzt – ähnlich wie beim Galaxy S9 Plus von Samsung. Der zweite Sensor löst mit 20 Megapixeln auf und ist mit einer f/2.4-Blende kombiniert. Der interessanteste Sensor ist allerdings der Dritte im Bunde: Es handelt sich um einen 3D-TOF-Tiefensensor, den beispielsweise auch Apple im iPhone X integriert hat. Auf der Front wartet das R17 Pro mit einer 25-Megapixel-Kamera samt f/2.0-Blende auf.

Wie es heißt, soll die Kamera des brandneuen Top-Smartphones auch mit einer Spielkonsole gekoppelt werden können.

Oppo R17 Pro
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Das kann das Oppo R17 Pro

Auch die verbleibenden Spezifikationen können sich sehen lassen: Das R17 Pro kann ein 6,4 Zoll großes Display-Panel verbuchen, das von Corning Gorilla Glass vor Kratzern und leichteren Stößen geschützt wird. Gefertigt wurde der Bildschirm in der AMOLED-Technologie, die Auflösung beträgt 1.080 x 2.340 Pixel. Daraus ergibt sich eine Pixeldichte von 402 ppi, wobei das Display fast die gesamte Front bedeckt. Unterbrochen wird sie nur von einem Steg am oberen Gehäuserand.

Im Inneren regiert der Snapdragon 710 aus der Schmiede Qualcomms, der erst im Mai vorgeführt wurde. Angedacht ist der neue Chipsatz primär für die ambitionierte wie gehobenere Mittelklasse. Prozesse können in einen großzügig ausfallenden Arbeitsspeicher mit 8 GB Größe ausgelagert werden, während für andere Inhalte 128 GB Fassungsvermögen bereit stehen. Hinsichtlich des Betriebssystems vertraut Oppo auf Googles Android in der Version 8.1 Oreo.

Marktstart des Oppo R17 Pro

Während das Oppo R17 bereits seit Mitte August im chinesischen Handel zu kaufen ist, startet die Pro-Edition erst im Oktober auf Oppos Heimatmarkt. Umgerechnet verlangt man für das R17 Pro 540 Euro. Unklar, letzten Endes aber doch eher unwahrscheinlich ist die internationale Markteinführung.

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