Telefónica Deutschland: Viele neue LTE-Vertragskunden bei O2

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Bildquelle: inside-handy.de
Telefónica Deutschland macht die Integration des übernommenen Mobilfunknetzes von E-Plus weiter zu schaffen. Im zweiten Quartal des laufenden Jahres fiel erneut ein Verlust in zweistelliger Millionenhöhe an. Gleichzeitig ist aber zu erkennen, dass die durch die Fusion von E-Plus und O2 verursachten Kosten langsam eingefangen werden können. Und: Im Vertragskundengeschäft lief es für das Unternehmen zwischen April und Juni sehr ordentlich.

Im zweiten Quartal machte Telefónica Deutschland einen Umsatz in Höhe von 1,76 Milliarden Euro. Das waren gegenüber dem Vorjahr 0,7 Prozent weniger. Ohne regulatorische Effekte wäre der Umsatz nach Angaben des Unternehmens leicht auf 1,77 Milliarden Euro gestiegen. Während das Mobilfunk-Segment um 0,8 Prozent auf 1,56 Milliarden Euro wuchs, verringerte sich der Umsatz im Festnetz- und DSL-Geschäft um 11,8 Prozent auf 192 Millionen Euro. Unter anderem aufgrund von Abschreibungen in Höhe von 471 Millionen Euro, fiel unter dem Strich ein Verlust in Höhe von 12 Millionen Euro an. Zu beachten ist aber auch: Das zweite Quartal 2017 wurde noch mit einem Verlust von 40 Millionen Euro abgeschlossen.

Telefónica Deutschland: Viele neue Vertragskunden bei O2

Mit Blick auf die Kundenzahlen lief es für Telefónica vor allem im Vertragskunden-Geschäft sehr ordentlich. Auf marktvergleichender Basis standen hierzulande Ende Juni 22,08 Millionen Vertragskunden in den Telefónica-Bilanzen. Das waren 302.000 mehr als noch Ende März. Weil gleichzeitig aber auch tausende inaktive Prepaid-Karten deaktiviert wurden, ging die Kundenzahl im Mobilfunk-Geschäft insgesamt um 84.000 auf 45,20 Millionen Kunden zurück. Einen LTE-Tarif nutzen inzwischen 16,60 Millionen Kunden; 502.000 mehr als zum Ende des ersten Quartals – mit einem durchschnittlichen Datenverbrauch von 3,4 GB pro Monat. Darüber hinaus sind inzwischen rund 1,1 Millionen M2M-SIM-Karten zum Beispiel im Internet der Dinge geschaltet – 36.000 mehr als im Quartal zuvor.

Weniger Festnetz- aber mehr VDSL-Kunden

Federn lassen musste Telefónica im Festnetz-Segment: 10.000 Festnetz- und 12.000 Breitband-Anschlüsse hat das Unternehmen zwischen April und Juni verloren. Somit stehen nur noch 1,96 Millionen Festnetz- und 2,05 Millionen Breitband-Anschlüsse in den Bilanzen des Deutschland-Geschäfts. Gleichzeitig legte die Zahl der geschalteten VDSL-Anschlüsse aber zu: um 87.000 auf nunmehr 1,33 Millionen.

Telefónica-Deutschland-Chef Markus Haas sagte laut Mitteilung am Mittwoch: „Im zweiten Halbjahr wollen wir das Tempo hochhalten.“ Und auch Finanzvorstand Markus Rolle ist überzeugt, dass man „eine starke Basis für den weiteren Jahresverlauf gelegt“ habe.

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