Gerücht Apple könnte Zeichen setzen  Künftige iPhones womöglich mit eSIM

vom 13.07.2018, 17:10
SIM-Karten
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Wie nun bekannt wurde, könnte Apple seine kommenden iPhone-Generationen mit einer eSIM ausstatten. Für den Kunden hätte dies einen großen Vorteil - mehr Flexibilität. Ein Insider berichtet sogar schon von einem Deal zwischen Apple und dem Chiphersteller STM, der seinen Angaben zufolge - nach der Apple Watch 3 - auch die kommenden iPhones mit einer eSIM ausstatten soll. 

Die eSIM ist keine herkömmliche SIM-Karte aus Plastik, sondern ein Chip der noch bei der Produktion an die Platine des Telefons gelötet werden kann. Statt auf eine aktivierte SIM-Karte angewisenen zu sein, wäre es mit einer eSIM möglich, sich nach dem Gerätekauf für einen Mobilfunktarif eines beliebigen Anbieters zu entscheiden. Durch die eSIM fallen die verschiedenen SIM-Kartenformate weg, stattdessen lässt sich das eSIM-Profil einfach über eine Internet-Verbindung herunterladen. Die eSIM eignet sich dabei nicht nur für Tablets und Smartphones, sondern findet auch jetzt schon Anwendung in Geräten wie Fitness-Tracker oder Smartwatches.

Der Chiphersteller STMicroelectronics (STM), der Chips für eSIM anbietet, könnte die eSIMs für Apples kommende iPhone-Modelle liefern, wie jetzt das Börsenmagazin Barrons aus Insiderquellen berichtete. Die Chips werden bereits in Apples Watch 3 eingestzt, so kann sich die Smartwatch mit Mobilfunknetzen verbinden, ohne in Reichweite des iPhone zu sein. Apple könnte mit dem Einsatz der eSIM neue Wege gehen und die eSIM die herkömmlichen SIM-Karten ablösen. Für die Kunden wäre die größere Flexibilität durch die eSIM sicherlich ein Vorteil, aber damit auch gleichzeitig ein Nachteil für die Mobilfunkanbieter, die dann auf gebrandete iPhones verzichten müssten.



Bildquelle kleines Bild: Pixabay | Autor: Elisa Färber
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Themen dieser News: Apple, Mobilfunk-News, Mobilfunktarife, Mobilfunktechnik

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