Gerücht Alle Spekulationen im Überblick Huawei Mate 20 Pro: So sieht das kommende Flaggschiff aus

vom 21.08.2018, 17:30
Huawei Mate 10 Pro
Bildquelle: Blasius Kawalkowski / inside-handy.de

2017 im Oktober zeigte Huawei seine damaligen Smartphone-Neuheit, das Mate 10 Pro, das Mate 10 und das Mate 10 Lite. Für dieses Jahr werden die Nachfolgermodelle namens Mate 20 und Mate 20 Pro erwartet. Die Gerüchteküche brodelt und zahlreiche Spekulationen zu den technischen Details, sowie dem riesigen Display sind im Umlauf. Die neuste Runde verspricht gleich drei Highlights, die es so noch nie in der Mate-Serie gab.

Schon im Dezember 2017 sickerten die ersten Gerüchte zu den geplanten Neuheiten aus dem Hause Huawei durch. Erwartet wurden damals drei neue Modelle als Nachfolger für die P10-Reihe des Herstellers. Was als Gerücht begann, bestätigte sich, denn das Huawei-P20-Trio bestehend aus dem P20, P20 Pro und P20 Lite eroberte dieses Jahr den Smartphone-Markt. Anfang 2018 rankten sich die dann Gerüchte um eines neues Honor-Smartphone. Und tatsächlich brachte die Huawei-Tochter das Honor 10, das als Preis-Leistungs-Tipp gilt, 2018 auf den Markt. Die Redaktion von inside handy hat alle vier Modelle bereits durch den anspruchsvollen Testparcours gejagt und die Ergebnisse in ausführlichen Artikel zusammengetragen und bewertet.

Neue Informatioen zum Huawei Mate 20 Pro tauchen inzwischen nahezu stündlich im weltweiten Datennetz auf. Diese behandeln oftmals die Verbaute Hardware, doch auch die Optik ist ein willkommenes Thema in der Gerüchteküche. So sind bereits zahlreiche angebliche Render- und Hands-on-Bilder des Smartphones erschienen. Das neue Live-Bild, das aktuell auf Facebook veröffentlicht wurde, unterscheidet sich jedoch von den meisten anderen. Darauf zu sehen ist die Rückseite des Huawei Mate 20 Pro – mit einer mittig-positionierten Triple-Kamera. Ob dies sinnvoll ist, ist fraglich, jedoch kann man hier durchaus von einem optischen Alleinstellungsmerkmal sprechen. Ein anderes vermutetes Alleinstellungsmerkmal scheint Huawei indes gestrichen zu haben – den frontseitig-angebrachten Fingerabdrucksensor. Dieser wandert beim Huawei Mate 20 Pro wohl nicht unter das Display, sondern unter die Kamera. Ganz sollte man die Hoffnung allerdings noch nicht aufgeben, denn auf vor Kurzem aufgetauchten Bildern der Standard-Variante ist der Fingerabdrucksensor nicht zu sehen.

Huawei Mate 20 Pro
Bildquelle: Facebook / I_Leak_VN

Das Trio ist komplett: Huawei Mate 20 erstmals auf Bildern

Während es bereits hinreichend Details zum Huawei Mate 20 Pro und Mate 20 Lite gibt, machen nun ebenfalls Gerüchte zum Standard-Modell der Reihe ihre Runde. Die Website XDA Developers hat Bilder in die Hände gespielt bekommen, die das vermeintliche Mate 20 zeigen sollen. Die Quelle wird geheim gehalten und ergo nicht näher genannt.

Die Render-Bilder ermöglichen sowohl einen Blick auf die Front als auch auf einen Teil der Rückseite. Wie XDA Developers verlauten lässt, sollen die Bilder vorgeblich auf Basis von echten Fotos erstellt worden sein. Zu sehen ist eine fast randlose Front, die oberhalb von einer Notch unterbrochen wird. Optisch erinnert diese jedoch nicht an den länglichen Steg des iPhone X, sondern eher an eine Tropfenform – also klein und rundlich. Auch das Honor 8X hat sich bei der TENAA bereits in einem ähnlichen Gewand gezeigt.

Ins Auge fällt zudem direkt die Hauptkamera des Mate 20: Den Bildern nach zu urteilen spendiert Huawei seinem herkömmlichen Modell nun offenbar ebenfalls die mittlerweile populäre Triple-Kamera, die man vom Huawei P20 Pro kennt. Interessant ist daneben auch die Anordnung des Kamera-Moduls: Sind die Objektive beim P20 Pro noch vertikal am linken Gehäuserand platziert, tummeln sie sich gemeinsam mit dem Blitz beim Mate 20 in einem Viereck in der Mitte der Rückseite. Ob diese Design-Neuheit final ist, ist nicht klar – dass Huawei sich optisch von seiner Konkurrenz abgrenzen möchte, ist jedoch ein nachvollziehbarer Schachzug.

Huawei Mate 20: Gerüchte-Bilder

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    Das Huawei Mate 20 ist vorgeblich erstmals auf Bildern zu sehen.
    Bildquelle: XDA Developers
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    Das Huawei Mate 20 ist vorgeblich erstmals auf Bildern zu sehen.
    Bildquelle: XDA Developers

Großer Akku und großes Display in Planung

Neben den Bildern gibt es auch erste mutmaßliche Details, die die technischen Spezifikationen betreffen. Sofern man den Gerüchten Glauben schenken kann, wird das Mate 20 ein 6,3 Zoll großes Display sein Eigen nennen können, das Inhalte mit 1.080 x 2.244 Pixeln auflöst. Der Akku soll satte 4.200 mAh groß sein und auch kabelloses Laden unterstützen. Laut den Bildern wird Huawei nicht auf die herkömmliche Klinkenbuchse verzichten und einen 3,5-Millimeter-Anschluss bereit stellen. Ein Stereo-Lautsprecher ist ebenfalls mit an Bord.

Huawei Mate 20 Pro mit Kirin 980

Laut der Technikseite Android Authority hat Huawei mittels einer Pressemitteilung bestätigt, dass der neue Top-Prozessor aus eigenem Hause im kommenden Mate 20 Pro einen Platz finden wird. Als erstes Gerät beherbergt es somit den kommenden Kirin 980. Genauere Details zum Chipsatz gibt es bis dato noch nicht, allerdings soll er im 7-Nanometer-Verfahren produziert werden. Der Kirin 980 wäre der erste Prozessor, der mit dieser Technik angefertigt wird und Apples neuen A12 letztlich vorgreifen. Huawei will die neue Technik auf der IFA 2018 publik machen, indes soll das Mate 20 Pro im Oktober auf den Markt kommen.

Darüber hinaus soll der Technik-Insider OnLeaks unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen in Erfahrung gebracht haben, dass das Display des Mate 20 Pro 6,25 Zoll groß sein soll. Damit wäre das neue Modell ein wenig größer als noch sein Vorgänger, der einen Bildschirm von 6 Zoll Größe besitzt.

Display

Gerade beim Thema Display kocht die Gerüchtesuppe zum Huawei Mate 20 (Pro) geradezu über. Sollte es zwei Modelle geben, also ein Mate 20 und eine Pro-Version dessen, werden Display-Größen von 5,9 und 6,9 Zoll erwartet. Das Pro-Modell würde damit bei einer Bildschirmdiagonale von fast 7 Zoll Tablet-Größe erreichen. Erst berichteten koreanische Quellen, dass Huawei Samsung damit beauftragt habe, flexible 6,9 Zoll große OLED-Displays zu liefern. Nun soll sich der chinesische Hersteller an das Unternehmen BOE gewandt haben. Das Unternehmen investierte in eine neue Fertigungsanlage um den Bedarf von Huawei abdecken zu können. Ein Vorbild für Handys mit geschwungenen Display – das Huawai Mate RS - gibt es bereits aus dem Hause Huawei. Zu dem Darstellungsformat und der Auflösung ist bisher noch nichts bekannt. Doch der Trend geht zu großen Display-Modellen, einzig Apple setzte beim iPhone 8 noch auf eine vergleichsweise kleine Display-Diagonale.

Das Porsche Design Huawei Mate RS: Bildergalerie

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    Das Porsche Design Huawei Mate RS: Bildergalerie.
    Bildquelle: Porsche Design
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    Das Porsche Design Huawei Mate RS: Bildergalerie.
    Bildquelle: Porsche Design

Die Gerüchte um das Display mit der Kurve werden von Bildern unterfüttert, die die Front des Mate 20 Pro zeigen sollen. Darin sind drei Abbildungen der Display-Abdeckung zu sehen, die nicht nur die gekrümmten Bildschirmkanten zeigen, sondern auch eine Armada an Löchern in der Notch. Huawei könnte also ganze sechs Öffnungen in die Aussparung des Panels quetschen. Damit öffnen sich Tür und Tor für weitere Spekulationen rund um die Kamera- und Sensorenausstattung. Neben einem Näherungssensor, der Öffnung für den Lautsprecher zum Telefonieren und einem Helligkeitssensor bleiben immer noch drei Kreisrunde Öffnungen übrig, die wohl auch Platz für eine enorme Selfie-Ausstattung bieten.

Huawei Mate 20 Pro Front Fingerabdruck
Bildquelle: Huawei Central

Drei Kameras auf der Rückseite - P20-Pro-Kamera im Porsche-Design-Mate-20

Nachdem die Frontansicht des Huawei Mate 20 Pro sich bereits auf einem Bild zeigte, lässt ein neues Foto jetzt auch die Rückseite erkennen. Zu sehen ist nur der obere Teil des Mate-20-Pro-Rückens. Doch der verrät einiges. Zum einen sind gleich drei Kameras zu erkennen. Damit wird deutlich, dass Huawei bei der Mate-Pro-Reihe an das P20 Pro anknüpft und wieder auf einen Triple-Kamera setzt. Auch die Kooperation mit Leica scheint der chinesische Hersteller fortzusetzen, denn der Leica-Schriftzug ist ebenfalls ersichtlich. Ein Fingerabdrucksensor ist jedoch weder auf der Front noch auf der Rückseite zu sehen. Huawei könnten diesen jedoch möglicherweise unter dem Display verstecken. Das Logo unterhalb der Kamera weißt auf eine weitere Besonderheit hin: Es ist das Logog der Designschmiede Porsche Design und lässt vermuten, dass die auf den Bildern abgebildeten Modelle Sondermodelle des Mate 20 Pro darstellen. Das Grunddesign sollte sich jedoch nicht signifikant vom Porsche-Aussehen abheben. Die technischen Daten sowie das Gehäuse wird von den Deutschen schon seit einiger Zeit für Sondermodelle Huaweis etwas angepasst.

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Bildquelle: Weibo

Frontkamera mit zwei Sensoren

Ein Bild, das zuerst bei Huawei Central veröffentlicht wurde, zeigt die Front und damit die Notch des Mate 20 Pro. Das legt den Verdacht nah, dass es wohl eine Doppelkamera auf der Front des neuen Flaggschiffs geben wird. Die Notch ist dabei übersät mit Löchern und Aussparungen, von denen mehr oder minder drei der Kameraausstattung zugeordnet werden können. Zwei davon sollten, wenn alles nach den Regeln des Marktes geht, für eine zweifache Kamera da sein, die dritte Aussparung könnte eine LED beherbergen. Damit wäre es möglich Selfies mit Blitz aufzunehmen oder, je nach Bauart, eine Gesichts- oder Iris-Erkennung im Dunkeln zu ermöglichen. Mit einer solchen Ausstattung könnte Huawei die Lücke der Android-Smartphones gegenüber dem bisher zuverlässiger funktionierendem Apple Face-ID schließen.

Huawei Mate 20 Pro Front Notch
Bildquelle: Huawei Central

Biometrische Sensoren - Fingerabdruck im Display

Neben einer Gesichts- oder Iris-Erkennung könnte es noch eine weitere biometrische Entsperrmöglichkeit geben. So zeigt ein Bild des Display-Schutzglases eine Elektronik, die einen Sensor enthält, der mittig im unteren Drittel des Displays angebracht ist. Eine solche Konstruktion könnte einen Fingerbdrucksensor im Display ermöglichen und damit eine weitere und zur Zeit recht seltene Entsperrmethode darstellen. Bisher besitzen nur sehr wenige Smartphones einen solchen Fingerabdrucksensor. Für diese Theorie spricht auch, dass das Bild der Rückseite des Porsche-Design-Mate-20 keinen Fingerabdrucksensor aufweist. Verglichen mit dem Porsche Design Mate RS rutscht anstelle des Sensors das Logo der Designschmiede an die Stelle unterhalb der Kamera-Armada.

Der Akku des Huawei Mate 20 Pro - Mehr Kapazität fürs Riesen-Display

Nachdem bereits viele Spekulationen rund um das Huawei Mate 20 Pro die Runde machten, schleust sich nun ein neues Gerücht in die Runde. Der Tech-Website Pocket-Lint wurde eine schwarze Box von Huawei zugeschickt, die es erstmal via Emoji-Passwort zu knacken galt. Als es geknackt wurde, versteckte sich darin ein Plakat, auf dem die bisherigen High-End-Geräte von Huawei abgebildet sind. Neben den Geräten findet sich eine Box, die mit einem Fragezeichen bedruckt worden ist. Was dieses Fragezeichen bedeutet wurde bislang nicht vom chinesischen Hersteller geklärt. Die darüber angesiedelten Informationen über die bereits erschienenen High-End-Geräten P10 Plus, Mate 10 Pro sowie P 20 Pro deuten jedoch auf eines hin. Die Akku-Kapazitäten der Vorgängermodelle sollen allesamt vom neuen Huawei Mate 20 Pro übertroffen werden. Außerdem wird vermutet, dass die Kapazität des Mate 20 Pro, den 4,100 mAh starken Akku vom Ascend Mate 7 einen großen Schritt voraus sein wird. 

Ob das Plakat aber lediglich die Akku-Kapazität abbildet oder ob sich hinter dem Fragezeichen doch noch eine weitere Überraschung von Huawei verbirgt, bleibt erstmal abzuwarten. Wahrscheinlich ist, dass Huawei zur IFA neue Details zur Smartphone-Serie liefern wird, denn gemutmaßt wird, dass diese schon im Oktober erscheint.

Huawei Mate 20 Pro Akku-Spekulation
Bildquelle: Huawei

Technische Daten

Die Redaktion von inside handy fasst die bisherigen Gerüchte zu den technischen Details des Huawei Mate 20 übersichtlich zusammen. Welche Spezifikationen sich später tatsächlich bewahrheiten, bleibt jedoch abzuwarten.

  • Display: 5,9 und 6,9 Zoll, OLED-Panel
  • Prozessor: HiSilicon Kirin 980
  • Arbeitsspeicher: 4 oder 6 GB
  • Interner Speicher: 64 oder 128 GB
  • Hauptkamera: Dual-Kamera mit 12 und 20 Megapixeln
  • Frontkamera: Dual-Kamera mit 8 Megapixeln
  • Iris- / Gesichts-Erkennung
  • Fingerabdrucksensor im Display
  • Akku: 4.000 mAh

Huawei Mate 10 Pro: Hands-On-Fotos

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    Hands-On-Bilder des Huawei Mate 10 Pro.
    Bildquelle: Blasius Kawalkowski / inside-handy.de
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    Hands-On-Bilder des Huawei Mate 10 Pro.
    Bildquelle: Blasius Kawalkowski / inside-handy.de

Spekulationen zum Huawei Mate 20 Lite

Die chinesische Zertifizierungsbehörde TENAA veröffentlichte außerdem Fotos des Huawei Mate 20 Lite. Damit würde der chinesische Hersteller Huawei wie im Vorjahr drei neue Mate 20-Modelle präsentieren.

Während das Mate 20 sowie das Deluxe-Modell Mate 20 Pro keine Einschnitte im oberen Displayrand durch Notch oder ähnliches besitzen, könnte die Lite-Version mit typischer Notch erscheinen. Wie beim Huawei Mate 10 Lite, soll auch dem nachfolger auch eine Dual-Kamera spendiert werden. Der Fingerabdrucksensor befindet sich laut Bildern wie gewohnt auf der Rückseite des Geräts. Weiter wird vermutet, dass der Mittelklasse-Prozessor Kirin 710 sowie 4 GB Arbeitsspeicher in der Lite-Version verbaut sein werden. Die neue Huawei Mate 20-Reihe wird zum Herbst dieses Jahres erwartet.

Huawei Mate 20 Lite
Bildquelle: Huawei

Preis und Verfügbarkeit

Das Huawei Mate 20 (Pro) wird im Oktober erwartet, denn in eben diesem Monat präsentierte Huawei vergangenes Jahr den Vorgänger Mate 10 Pro. Ein genaues Datum für die Vorstellung ist allerdings noch nicht bekannt. Und auch zum Preis gibt es noch keine Informationen. Zur Orientierung: das Huawei Mate 10 Pro kostete zum Marktstart rund 800 Euro.



Quellen: GSMarena, Huawei Cetral | Bildquelle kleines Bild: Huawei | Autor: Redaktion inside handy
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Themen dieser News: Huawei, Android, China-Handys, Mobilfunk-News, Mobilfunktechnik, Oberklasse-Smartphones, Smartphones

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