Gerücht Gerüchte, Daten und Fakten LG G8 (ThinQ) vermutlich mit Sound-Display

vom 16.06.2018, 09:35
LG G7 ThinQ
Bildquelle: LG

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Anfang Mai hat LG sein neues Flaggschiff-Handy der Weltöffentlichkeit offenbart: das LG G7 ThinQ. Als neues Vorreiter-Smartphone bietet das Handy ausgezeichnete Hardware wie einen Qualcomm-Snapdragon-845-Prozessor; trotzdem scheint sich der Elektronikhersteller aus Südkorea nicht auf seinen Errungenschaften ausruhen zu wollen. So sind derzeit weitere Details zum Nachfolgemodell, dem LG G8 aufgetaucht.

Obwohl das KI-Smartphone LG G7 ThinQ erst vor Kurzem auf den deutschen Markt kam, kommen schon jetzt immer mehr Informationen zum LG G8 aus der Gerüchteküche. Allem Anschein nach, könnte der Nachfolger des G7 ThinQ mit einer neuartigen Technologie im Display ausgestattet werden. Im Grunde genommen ist die Idee dahinter, Sound und Töne über das Display auszugeben. Realisiert werden soll dieses Kunststück durch Vibration im Panel. An der Position des Ohres auf dem Bildschirm, können so bestimmte Frequenzen ausgegeben werden. So wird ein akustisches Signal erzeugt. Die sich daraus ergebenden Vorteile liegen auf der Hand. Auf eine klassische Hörmuschel kann verzichtet werden. Auf diese Weise könnte der Steg deutlich kleiner ausfallen. Das wiederum gibt dem Display mehr Raum. 

Auch Samsung arbeitet bereits an einer solchen Technologie. Ob das Vorhaben tatsächlich bereits Marktreife erreicht hat und in der kommenden Smartphone Generation zum Einsatz kommt, ist noch unklar. Interessante Beobachtungen könnte es noch an einer anderen Stelle geben. So könnte die Frontkamera künftig auch im Gehäuse von Smartphones großer Hersteller verschwinden, um auch die übrigen Komponenten im Steg anderweitig zu verpacken. Vivo hat es bereits mit dem Vivo Nex vorgemacht. Der Smartphone-Hersteller aus China hat ein randloses Handy mit eingebautem Fingerabdrucksensor auf den Markt gebracht.

LCD-Display mit 4K-Auflösung 

4K vs. QHD

Ice Universe behauptet, dass das LG G8, wohlgemerkt ohne den Zusatz "ThinQ", über ein LCD-Display mit einer 4K-Auflösung verfügen wird. Bereits seit einigen Jahren kommen die meisten Flaggschiff-Smartphones mit der sogenannten QHD-Auflösung daher. Diese bot anfangs 1.440 x 2.560 Pixel, seit das ursprüngliche 16:9-Format jedoch überholt wurde, erscheinen Geräte auch mit einer Auflösung von 1.440 x 2.960 Pixeln (Samsung Galaxy S9) oder 1.440 x 3.120 Pixeln (LG G7 ThinQ). Auf die Punktdichte hat dies allerdings keinen großen Einfluss, denn parallel zur Pixelzahl vergrößert sich auch das Display. Ganz anders sieht es hingegen bei einer 4K-Auflösung mit 2.160 x 4.096 Punkten (19:10-Format) aus. Hier erhöht sich die Pixeldichte sprunghaft, während die Display-Diagonale aufgrund der Handlichkeit wohl nicht mehr allzu stark wachsen wird. Folglich steigt auch die Punktdichte stark an.

4K-Display als VR-Stütze

Wieso LG die aktuelle QHD-Auflösung steigern möchte, ist aktuell selbstverständlich noch nicht bekannt. Mögliche Gründe hierfür wären eine schlichte Marketing-Strategie oder aber auch der Ausbau der Virtual-Reality-Kompatibilität des Smartphones. So bietet ein 4K-Display und die daraus resultierende hohe Punktdichte eine deutlich bessere Qualität, falls man das Smartphone als Bestandteil einer VR-Brille verwendet. Ob diese Vermutung zutrifft, muss sich allerdings noch zeigen.



Quellen: Phonearena, Mobilesyrup | Bildquelle kleines Bild: Thorsten Neuhetzki | Autor: Redaktion inside handy
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