Neuer Datenskandal bei Facebook trifft Millionen Nutzer

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Bildquelle: Facebook
Der Fall von Cambridge Analytica scheint eine ganze Welle losgetreten zu haben: Facebook findet sich aktuell erneut in einen weiteren Datenskandal verstrickt. Zwar sind dieses Mal nicht so viele Nutzer betroffen, als beim ersten Skandal – doch mit mehreren Millionen Nutzern immer noch deutlich zu viele. Facebook selbst will die Panne bereits behoben haben.

Facebook muss in diesen Tagen einen neuen Datenskandal einräumen: Wie berichtet wird, sollen in diesem Fall insgesamt 14 Millionen Nutzer betroffen sein. Eine Zahl, die zwar nicht an die frühere Panne von Cambridge Analytica heranreicht, aber dennoch sehr groß ist. Aus welchen Gebieten die betroffenen Nutzer genau stammen, ist nicht bekannt. Das Soziale Netzwerk erklärt, dass angeblich aus Versehen individuelle Voreinstellungen der Nutzer geändert worden sind, wodurch in einem bestimmten Zeitraum verschiedenste Postings öffentlich gemacht wurden. Darunter fallen beispielsweise Kommentare unter Bilder oder auch Nachrichten. In der Regel werden Nutzer vorab immer gefragt, in welchem Ausmaß der Post veröffentlicht werden soll.

Wie Erin Egan, ihrerseits Datenschutzchefin von Facebook, beteuert, sei der Fehler bereits behoben. Außerdem sollen frühere Einträge nicht automatisch durch die Panne öffentlich gemacht worden sein. Facebook-Nutzer, die von dem Datenskandal betroffen sind, werden von dem Unternehmen zeitnah darauf hingewiesen.

Neben dem Problem mit Cambridge Analytica aus der jüngeren Vergangenheit hieß es kürzlich außerdem, dass Facebook unter Eigenregie Nutzerdaten mit chinesischen Firmen teile – zu diesen Firmen soll auch Huawei gehören. Durch die neue Panne nimmt der Druck auf Facebook hinsichtlich Datenschutz und Privatsphäre weiter massiv zu.

Facebook: Der Datenskandal durch Cambridge Analytica

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