Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis HTC Desire 12+ im Benchmark-Test

vom 18.05.2018, 18:13
HTC Desire 12+
Bildquelle: Michael Stupp /inside-handy.de

HTC hat vor kurzem zwei neue Smartphones auf den Markt gebracht, die sich in der Mittelklasse angesiedelt haben. Das  HTC Desire 12+ soll dem taiwanesischem Unternehmen helfen, wieder ins Geschäft zu kommen und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Die Reaktion von inside handy zeigt, wie schnell das neue Mittelklasse-Smartphone von HTC wirklich ist.

Das HTC Desire 12+ ist der große Bruder des Desire 12 und kommt mit einigen höherwertigen Features daher. Seit Ende April ist das neue Smartphone von HTC im Handel und kann für einen Preis von rund 245 Euro erworben werden. Damit liegen zwischen den beiden Desire-Geräten ungefähr 50 Euro Preisunterschied. Doch wie groß ist der Unterschied bei der Performance? 

Das HTC Desire 12+ wird von einem Snapdragon 450 Prozessor mit acht Kernen und einer Taktung von 1.8 GHz angetrieben. Dem stehen 3 GB Arbeitsspeicher zur Seite. Außerdem verbaut der taiwanische Hersteller eine Adreno 506 Grafikeinheit, die für genügend Power bei Spielen und grafisch aufwendigen Apps sorgen soll und den Snapdragon-Chipsatz komplettiert.

Das Desire 12+ erreicht im AnTuTu-Benchmark (Version 7.0.7) einen Gesamtwert von 70.559 Punkten und ist damit gleichauf mit dem ebenfalls vor kurzem auf den Markt gekommenen Motorolo-Konkurrenten. Das Moto G6 erreicht beim Benchmark-Test von inside handy einen Wert von 70.031 Punkten bei AnTuTu.

HTC Desire 12+ AnTuTu-Benchmark
Bildquelle: inside handy

Im Vergleich mit dem Desire 12, kann von dem Desire 12+ etwas mehr erwartet werden. Die allgemeine Performance dürfte für den normalen Nutzer vollkommen ausreichen. Apps öffnen schnell, Spiele sind bei Standard-Einstellungen ruckelfrei und auch die Animationen laufen laut ersten Anwendungs-Tests flüssig. Im Großen und Ganzen überzeugt das HTC Desire 12+ mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

HTC Desire 12+ im Hands-On

Die neuen Smartphones der HTC-Einsteiger-Klasse "Desire" rücken näher zur aktuellen Design-Sprache der Marke heran - zumindest an jene, die 2017 für die Taiwaner en Vogue war. Neben dem trendfolgenden 18:9-Format lässt insbesondere die Materialwahl Rückschlüsse auf die letzten Spitzenmodelle zu. Die Glasrückseite enthält nahezu alle Charakterzüge, die schon das HTC U11 im vergangenen Jahr bot: Auf der einen Seite ist dies eine edle Aufmachung und ein Farbenspiel im Licht. Die Kehrseite sind die magisch angezogenen und stets sichtbaren Fingerabdrücke auf der glatten Fläche. Nichtsdestotrotz gelingt HTC mit dem Smartphone eine überaus schicke Alternative im günstigen Preis-Segment.

Bei der Display-Größen von 6 Zoll ist klar, dass insbesondere das Modell kein wirklich schlankes Handy ist. Zur leichten Bedienung braucht es schon größere Hände. 

HTC Desire 12+: Hands-On

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    Bildquelle: Michael Stupp /inside-handy.de

Das Smartphone-Gehäuse erscheint im Unibody-Stil. Es gibt also keine Falz oder gar einen Materialwechsel beim Übergang von Rückseite zu seitlichem Rahmen. Dennoch ist diese Stufe nicht "rundgelutscht", sondern eher als abgerundete Ecke zu erfühlen. Hierdurch erhält das Smartphone einen guten Pack-An und neigt in den Händen weniger zum Rutschen. Letzteres gilt ausdrücklich nicht für die Ablage des Handys auf ungeraden und glatten Oberflächen.

In Sachen Verarbeitung gibt sich das Smartphones keine Blöße. HTC setzt hier Flaggschiff-Maßstäbe an und die wissen zu überzeugen. Das Problem mit den Fingerabdrücken ist hier aber akuter denn je – Nur: In eine Hülle verpacken will man das edle Teil dann ja auch nicht.



Bildquelle kleines Bild: Michael Stupp / inside-hnady.de | Autor: Redaktion inside handy
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Themen dieser News: HTC, Android, Testcenter, Unternehmen und Märkte

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