Vodafone IN: Unbegründete Preiserhöhung

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Vodafone Symbolbild
Bildquelle: Vodafone Pressebilder
Keine Lust auf vorgefertigte Allnet-Flatrates und Datenpakete zum Fixpreis? Vodafone versucht, in einem nicht aktiv beworbenen Tarif diesen Kunden gerecht zu werden: Sie können ihr Datenvolumen flexibel nutzen. Bis zu 17 GB sind monatlich möglich, mindestens bezahlt werden muss 1 GB. Nun erhöht Vodafone die Preise für die Tarife jedoch.

Wenige Wochen nach Start: Vodafone hebt Preise an 

Statt einem Euro für 500 MB beziehungsweise zwei Euro für 1 GB, kostet das zubuchbare Volumen nun 1,50 beziehungsweise drei Euro. Auf Nachfrage von inside handy hat sich Vodafone bislang nicht dazu geäußert, warum so kurz nach Marktstart die Preise angehoben wurden. Möglicherweise kam das Angebot, zumal es nicht aktiv beworben wird und eher ein Nischendasein fristet, nicht so an wie geplant. Vodafone IN wurde als limitierter Tarif angekündigt und könne entsprechend schnell auch aus dem Vertrieb genommen oder tariflich geändert werden. Er gehört zu einer Reihe von verschiedenen Tarifmodellen, die Vodafone auf diesem Wege testet. Dabei ist das Konzept ein recht interessantes, das alt bekannte Tarif-Features miteinander verbindet. So gibt es einen vergleichsweise günstigen Allnet-Flatrate-Tarif mit LTE-Datenvolumen. Dieses ist jedoch relativ gering, per einer Art Datenautomatik werden in 500-MB-Schritten Daten automatisch nachgebucht – jedoch nur bis zu einer vom Kunden festgelegten Obergrenze, die bei maximal 16 GB im Monat liegt. Vodafone IN ist seit Kurzem über die Vodafone-Website buchbar, wird aber nicht aktiv beworben.

Vodafone IN: Das sind die Tarifdetails

Vodafone IN kostet in der aktuellen Variante monatlich 14,99 Euro und einmalig 39,99 Euro. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt zwei Jahre. Mit diesen Kosten sind alle Gespräche in alle deutschen Netze abgedeckt, ferner ist auch 1 GB Datenvolumen mit LTE mit maximal möglicher Geschwindigkeit enthalten. Natürlich können, dort wo LTE nicht zur Verfügung steht, auch GSM und UMTS genutzt werden. SMS kosten mit 19 Cent pro Nachricht vergleichsweise viel extra.

Wer mehr Datenvolumen benötigt, kann dieses mit Vodafone IN jederzeit nutzen. Dazu werden nach Verbrauch des Datenvolumens von 1 GB automatisch jeweils 500 MB zu 1,50 Euro nachgebucht. Jedes weitere Gigabyte kostet also drei Euro, die Obergrenze für den Zusatztraffic liegt bei 16 GB – also 48 Euro extra. Die maximalen Kosten liegen somit bei 62,99 Euro für einen Monat (von Zusatzkosten wie SMS oder Gespräche ins Ausland oder Sonderrufnummern abgesehen). Wichtig: Wird das Datenvolumen doch nicht benötigt, so muss es auch nicht bezahlt werden.

Datenobergrenze monatlich flexibel anpassbar

Kunden, denen diese Maximalkosten zu hoch sind oder die wissen, dass sie mit beispielsweise 4 GB monatlich auskommen, können dieses maximale Datenvolumen pro Monat bei Bestellung des Tarifes festlegen. Damit können dann nicht mehr als 6 Euro pro Monat extra für 3 GB zusätzlich auflaufen. Ist das maximale Datenvolumen erreicht, wird die Surfgeschwindigkeit der Vodafone-IN-Kunden auf 64 kBit/s reduziert. Per SMS können dann für 6 Euro noch zusätzliche 2 Gigabyte geordert werden. Entgegen zunächst gemachten Angaben kann diese Datenobergrenze nach Angaben eines Vodafone-Sprechers monatlich angepasst werden, so dass der Tarif sogar in dieser Hinsicht flexibel ist.

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