Es wird 2018 keine Pixel-Smartwatch von Google geben

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Logo von Wear OS by Google
Bildquelle: Google
Der Wearable-Markt ist nicht tot, bleibt jedoch hinter den Erwartungen zurück. Vor allem Smartwatches mit Android schafften es nie, aus dem Schatten der Apple Watch. Dies sollte sich ändern. Google arbeitet Gerüchten zufolge schon lange an einer eigenen Wearable-Reihe, die mit drei Modellen mit Pixel-Brand auf den Markt kommen sollte. Doch diese Hoffnung für Wear OS scheint nun erstmal vorbei zu sein.

Android-Smartwatches erfreuen sich bis auf Ausnahmen nur bedingter Beliebtheit. Die Apple Watch dominiert den kompletten Markt, selbst große Hersteller wie Samsung und Nokia können der Vorherrschaft des kalifornischen Unternehmens kaum Einhalt gebieten. Dabei gibt es viele Modelle. Auf der IFA in Berlin stellte zum Beispiel der Uhrenhersteller Casio seine neue Outdoor-Smartwatch vor. Die Redaktion von inside handy hatte die Möglichkeit einen ersten Eindruck im Hands-On der Casio Pro Trek WSD-F30 zu gewinnen.

Die große Hoffnung lag deshalb bei Google, denn der Hersteller ist schon längst mehr, als nur die größte Suchmaschine weltweit. Drei Pixel-Smartwatches wurden erwartet und die Gerüchteküche brodelte gewaltig. Jetzt nimmt jedoch ein Interview auf tomesguide.com mit dem Google-Mitarbeiter Miles Barr den Spekulationen den Wind aus den Segeln. Laut des Interviews wird es 2018 keine Google-Smartwatch geben. Ein Marktstart wurde sogar schon im Frühling 2018 erwartet. In Planung sind sie angeblich seit Mitte 2017. Laut eines Tweets von Evan Blass, seines Zeichens Leak-Experte, sollten die Modelle zusammen mit der neuen Smartphone- und Kopfhörer-Generation im Herbst vorgestellt werden. Tatsächlich vorgestellt hat Google jedoch die Fähigkeit seines Assistanten bilingual zu kommunizieren.

Diese technischen Details wurden erwartet

Mehr Details hatte außerdem Roland Quandt von WinFuture veröffentlicht. In dem Bericht, der auf vorliegenden Dokumenten basiert, ist die Rede von drei möglichen Modellen. Sie tragen die Codenamen „Ling“, „Triton“ und „Sardine“. Inwieweit sich die unterschiedlichen Smartwatches unterscheiden, wird nicht ersichtlich. Jedoch sind alle Wearables mit dem neuen Snapdragon Wear 3100 von Qualcomm ausgestattet. Der extra für Wearables hergestellte Prozessor basiert auf dem Handy-Chip Snapdragon 212 und soll sich vor allem dank einer Funktion von seinem Vorgänger, dem Snapdragon Wear 2100 unterscheiden. Sie nennt sich Blackghost und stellt ein besonders effizientes Power-Management-Programm dar.

So soll es bei den neuen Smartwatches möglich sein, sie direkt mit Sprachkommandos anzureden. Aktuell ist es noch notwendig, die Uhren dafür aus dem Standby-Modus zu holen. Dank der besseren Laufzeit soll auch ein Always-On-Display integriert werden. Den Low-Power-Modus bezeichnen die Dokumente laut WinFuture als „super-sparsam“. Zur Ausstattung der Smartwatches von Google sollen GPS und LTE sowie VoLTE-Unterstützung, Bluetooth inklusive apt-X, WLAN und ein Schrittzähler gehören. Teilweise sind die Geräte zudem mit einem Herzfrequenzmesser ausgestattet. Auch 1 GB Arbeitsspeicher gehört zur Mindestausstattung.

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