Windows 10 Update: Emojis mit neuem Design in Sicht

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Windows 10 April 2018 Update
Bildquelle: Microsoft
Microsoft hat ein umfängliches Update für Windows 10 in Aussicht gestellt. Bereits am 30. April rollten die Versionen von den Servern zu den Nutzern. Ab dem 8. Mai soll dann die automatische Update-Phase beginnen, in der dann alle Windows-10-Nutzer mit der Home-Version das Funktions-Update erhalten. Die Redaktion von inside handy zeigt, was Microsoft-Nutzer erwartet.

Microsoft versteht Windows 10 als dynamischen Service. Das System soll – so der aktuelle Stand – nicht eines Tages von Windows 11 abgelöst werden, sondern durch immer verbesserte und erweiterte Funktionen entwickelt werden. Nun steht also das nächste Update an. Microsoft verkündete es höchst selbst und verriet dabei gleich, worauf sich die Nutzer beim „Windows 10 April 2018 Update“ im Detail freuen und einstellen dürfen. Neben zahlreichen neuen Funktionen, verändert sich auch die Optik der Emojis.

104 Emojis kommen mit neuem Design daher

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Bildquelle: Windows

Windows führt mit seinem großen Update nicht nur zahlreiche neue Funktionen für die Nutzer des Betriebssystems in der zehnten Generation ein, sondern verändert auch die Emojis optisch. Zum einen entschied das Unicode-Konsortium das sowohl männliche wie auch weibliche Emojis verwendet werden sollen. Darüber hinaus soll die Darstellung unterschiedlicher Haut- und Haarfarben standardmäßig ermöglicht werden. Eben diesen Standard bringt Microsoft mit seinem Update zu den Nutzern. Apple arbeitet zudem Berichten zufolge nun an Emojis die Behinderungen darstellen, also zum Beispiel Emojis im Rollstuhl oder mit Blindenhund.

Windows 10 Update: Neue Emojis

Zudem erhalten rund 104 Windows-Emojis eine neue Optik. Auch Samsung verpasste erst kürzlich seinen Emojis ein neues Gewand. Sehr umstritten ist dabei das Emoji, das eine Pistole darstellt. In diesem Update wird sich noch nichts daran ändern, jedoch soll im Verlauf von 2018 die Pistole durch eine Wasserpistole ersetzt werden.

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Bildquelle: Windows

Timeline-Feature

Ein neues Feature, das den Weg mit dem Update auf die Systeme findet, nennt sich Timeline. Diese Funktion schneidet die Aktivitäten von 30 Tagen Nutzung auf allen verbundenen Geräten mit. Hierdurch soll der Nutzer schnell einsehen können, welche Webseiten er wann besucht hat oder auch welche Programme ausgeführt wurden. Im Zentrum steht dabei der Browser Edge, der durch das neue Update noch mehr Macht im Windows-Ökosystem erhält und somit aktiver beworben werden soll.

Microsoft Edge

Der Browser von Microsoft erhält neue Funktionen und soll weiter gepusht werden. So können einzelne Browser-Tabs beim Klicken auf das entsprechende Symbol stummgeschaltet werden. Außerdem erhält Edge einen Fullscreen-Modus für PDF-Dokumente oder Bücher. Auch die Spracheingabe wird – entsprechende Hardware-Ausrüstung vorausgesetzt – im Browser vereinfacht und kann per Kombination Windows+H eingegeben werden.

Focus Assist

Eine Funktion, die insbesondere Studierende und Arbeitgeber freuen könnte, nennt sich Focus Assist. Dabei handelt es sich um ein Programm, das den fokussierten Blick des Anwenders auf eine Arbeit oder eine Anwendung schützen und Ablenkungen, zum Beispiel durch Social-Media-Benachrichtigungen vorbeugen soll. Ist die Hausarbeit für die Uni mal zu fad, soll der Focus Assist dabei helfen, dass die Verlockung, „mal eben“ zu Facebook zu wechseln, in die Schranken gewiesen wird.

Office 365

Nutzer des Rundum-Sorglos-Office-Abonnements erhalten ebenfalls neue Anwendungsbereiche. Diese betreffen insbesondere die übergreifende Nutzung von Office 365 in einem lokalen Netzwerk. Außerdem wird Office 365 in das neue Feature „Timeline“ integriert werden. Wer also Office auf einem Drittgerät nutzt, zum Beispiel auch unter iOS und Android, kann seine Aktivitäten zum eigenen Verhalten später nachvollziehen.

So erhält man das Windows-10-Update

Das große Funktions-Update April 2018 für Windows 10 soll ab dem 30. April zum Download zur Verfügung stehen. Interessierte Nutzer können das Update ab diesem Zeitpunkt aktiv anfordern, herunterladen und installieren. Ab dem 8. Mai soll das Update dann seitens Microsoft automatisch auf die verbleibenden Systeme gespielt werden.

Das steckt hinter Windows as a Service

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