Philips SmartSleep: Stirnband mit Tiefschlafwirkung

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Bildquelle: Philips
"Ich bin morgens immer müde, aber abends werd ich wach" – Zu wenig Schlaf, unruhige Nächte und zu spätes Einschlafen rauben häufig den Schlaf. Die Müdigkeit folgt auf dem Fuße und die Konzentration lässt immer mehr nach. Philips will nun mit einem smarten Stirnband den Schlaf der Nutzer aktiv verbessern und das “Morgens-Müde-Gefühl“ aus dem Alltag verdrängen.

Ausschlafen, Tiefschlafen oder auch Durchschlafen fällt heutzutage vielen Menschen schwer. Der Alltag ist hektisch. Abends wenn langsam die Ruhe einkehrt, kreisen die Gedanken um allesmögliche und erschweren das Einschlafen. Hier noch schnell auf dem Smartphone eine Notiz oder einen Termin hinzugefügt, damit man ja nichts vergisst. Kurz die E-Mails gecheckt und schon ist die Zeit verflogen. Sieben Stunden Schlaf rücken in weite Ferne. Nach dem Einschlafen ist es mehr ein Umherwälzen und Aufschrecken als die pure Erholung. Schlaftracker sollen dabei helfen, das Problem zu lösen. Denn wer zu wenig schläft, ist tagsüber müde und energieloser, was sich häufig auch auf die Konzentration auswirkt.

Zahlreiche Hersteller setzen bereits auf Schlaftracking, zum Beispiel bei Fitnesstrackern, Smartwatches oder mit Hilfe von speziellen Sensoren in der Matratze. Philips setzt auf ein neues Konzept. Der Hersteller bringt gegen Ende des Jahres seinen Schlaftracker SmartSleep auf den Markt – auch in Deutschland. Das Stirnband soll nicht nur die Hirnströme beim Schlafen messen, sondern auch den Schlaf verbessern.

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Philips SmartSleep

Zugegeben: Es wirkt etwas ungewöhnlich, dass das Philips SmartSleep ein Stirnband ist. Der eine oder andere Nutzer wird sich die Frage stellen, ob damit ein störungsfreies Schlafen wirklich möglich ist. Philips verspricht: Das Stirnband soll von den Nutzern vor dem zu Bett gehen angelegt werden und die Hirnströme während des Schlafens messen. Die Ergebnisse werden dann in der passenden “SleepMapper“-App angezeigt. Doch Philips will damit nicht nur eine Übersicht zum Schlafverhalten bieten. Häufig weißt man schließlich, wenn man erst zu spät in den Kissen lag und sich deshalb am nächsten Tag nicht fit fühlt.

Das smarte Stirnband soll durch einen Schallwandler Töne erzeugen, die jedoch in einem Frequenzbereich liegen, den das menschliche Ohr nicht wahrnehmen kann. Doch eben die nur unterbewussten Geräusche sollen zu Hirnströmen führen, die angeblich die Tiefe und Dauer der Tiefschlafphase verbessern. Allerdings soll SmartSleep nicht für Menschen mit Hörschäden, ältere Menschen oder Personen mit Schlafstörungen geeignet sein. Die App soll jedes Mal die Verbesserungen im Schlafverhalten aufzeichnen und mit Tipps, sowie Ratschlägen für erholsame Nächte sorgen. Durch die Schlafverbesserung soll eine Routine entstehen und der Nutzer ausgeruhter und fitter sein als zuvor. Der Preis des Philips SmartSleep ist bisher noch nicht bekannt. Der Marktstart soll jedoch Ende 2018 in Deutschland erfolgen.

Nokia Sleep

Nokia Sleep
Bildquelle: Nokia

Eine Alternative stellt Nokia Sleep dar: auch ein Schlaftracker mit besonderen Funktionen. Es handelt sich um eine kleine Matte, die unter die Matratze geschoben. Die misst über Sensoren die Herzfrequenz, analysiert die Schlafzyklen und soll sogar das Schnarchen der Personen erkennen. In der App werden die gemessenen Ergebnisse verzeichnet und ein Schlaf-Coach soll dem Nutzer dann ein verbessertes Schlafverhalten antrainieren. Das Matratzenpad ist bereits im Handel erhältlich und kann zum Beispiel Online bei Amazon erworben werden. Preislich liegt die Variante von Nokia bei rund 100 Euro.

Nokia Sleep: Ein Coach für den perfekten Schlaf

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