Hacker stehlen Facebook-Nutzerdaten

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Bildquelle: Facebook
Die Social-Media-Plattform Facebook kommt nicht aus den Schlagzeilen. Nun ist ein Sicherheitsleck entdeckt worden von dem Facebook-Nutzer weltweit betroffen sind. Dabei wurden Zahlungsdetails gesammelt und innerhalb weniger Tage wurden so Zehntausende von Nutzerdaten gestohlen. Wie das den Hackern gelang und wie man sich vor solchen Angriffen schützen kann, verrät die Redaktion von inside handy.

Vor Kurzem deckte die Cybersicherheitsfirma Radware die Aktivitäten einer Hacker-Gruppe auf, die Zahlungsdetails von Facebook-Nutzern auf der ganzen Welt sammelt. Über eine Phishing-E-Mail wurde dazu animiert ein Programm (Relieve Stress Paint) herunterzuladen, welches im Hintergrund eine Malware (Stresspaint) ausführt. Innerhalb weniger Tage hatten sich 40.000 Nutzer die Malware heruntergeladen und so wurden Zehntausende von Facebook-Nutzerdaten gestohlen. Nach dem großen Datenskandal mit mehr als 87 Millionen betroffene Nutzern ist das ein weiterer Rückschlag für Facebook. 

Besonderes Interesse zeigte die Gruppe vor allem an Administratoren von Facebook-Seiten, die über eine gespeicherte Zahlungsmethode verfügen. Betroffen sind derzeit vor allem Desktop-Systeme unter dem Chrome-Browser. In Deutschland sind etwa 750 Nutzer betroffen. Es wird vermutet, dass eine chinesische Gruppe hinter den Angriffen steckt. Als nächstes Ziel könnten die Hacker Amazon im Auge haben. Die Redaktion von inside handy hat sich besten Browser angesehen und stellen Alternativen zu Chrome vor, die mit höherem Daten- und Virenschutz werben. 

So kann man sich vor Malware schützen

Wichtig um sich vor Malware wie dieser zu schützen, ist es sein Betriebssystem regelmäßig zu aktualisieren. Updates enthalten häufig Aktualisierungen und Korrekturen, die die Sicherheit Ihres Systems erhöhen. Daneben sollte die installierte Software aktuell und immer in der neuesten Version verwenden werden. Es empfiehlt sich, wenn man eher selten im Netz surft, kein Administratorkonto zu verwenden, so können trivial keine Installationen durchgeführt werden. Es sollte niemals leichtfertig auf Links geklickt werden.

Mobil ist ebenfalls Vorsicht geboten: Es wurden auch schon vermeindliche Androidupdates imitiert und für Malware missbraucht. Es sollte daher immer hinterfragt werden, ob die Quelle sicher ist. Zur Not hilft es diese im Netz zu suchen, bevor man Inhalte herunterlädt. Bei Mail-Anhängen und Popup-Fenstern ist ebenfalls große Vorsicht geboten. Zuletzt hilft auch ein Anti-Viren-Programm, dass jeden Download überprüft und vor gefährlichen Websites warnt.

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