Automated Valet Parking Bosch und e.Go lassen Autos automatisiert einparken

vom 13.04.2018, 17:16
Bosch und Antenne Bayern warnen per App vor Falschfahrern.
Bildquelle: Bosch

Selbstständig einparkende Autos sind nicht mehr ungewöhnlich, Bosch und der Aachener Automobilhersteller e.GO wollen einen Schritt weitergehen. Ziel ist ein Auto und das dazugehörige Parkhaus so zu vernetzen, dass dieses selbstständig an einen freien Stellplatz fährt und wieder hinaus. Die lästige Parkplatzsuche könnte man dem sogenannten Automated Valet Parking überlassen. In Aachen wird das Projekt nun Realität. 

Abgefahrene Seitenspiegel, Kratzer und Beulen sollen der Vergangenheit angehören. Zumindest, wenn es nach Bosch und e.GO geht. Mit dem sogenannten Automated Valet Parking von Bosch kommt diese Zukunft noch in diesem Jahr nach Aachen. Die Lokalität: das 2018 neu errichtete Parkhaus auf dem Campus der RWTH Aachen. In Kooperation mit dem Aachener Fahrzeugherstellers e.Go sollen bis zu 12 der Aachener Elektro-Autos umgerüstet werden. Für Bosch ist es bereits das zweite Projekt dieser Art. Gemeinsam haben Bosch und Mercedes-Benz das Automated Valet Parking bereits im Parkhaus des Mercedes-Benz-Museums in Stuttgart umgesetzt und im Sommer 2017 der Öffentlichkeit vorgeführt.

Die Autos gehören zum Fuhrpark von e.GO und stehen Mitarbeitern des Unternehmens für Dienstfahrten sowie zur Vorführung des automatisierten Einpark- und Vorfahrservice zur Verfügung. Die Rolle von Bosch wird vor allem in der Bereitstellung der Infrastrukturtechnik im Parkhaus liegen. Es soll zusätzlich gezeigt werden, dass man mithilfe des Automated Valet Parkings die Flächenausnutzung im Parkhaus verbessern kann.

So funktioniert Automated Valet Parking

Autofahrer stellen ihr Fahrzeug in einer als Drop-off-Area bezeichneten Zone im Einfahrtsbereich des Parkhauses ab. Per App geben sie ihm dann den Befehl, sich fahrerlos durch das Parkhaus bis in eine freie Parklücke zu bewegen. Genauso kommt das Auto auch wieder in die sogenannte Pick-up-Area vorgefahren. Der Vorgang muss von den Autofahrern nicht überwacht werden. Bosch-Sensoren im Parkhaus überwachen den Fahrkorridor, dessen Umfeld und liefern die Informationen für die Steuerung des Fahrzeugs. Die Technik im Auto setzt die Befehle der Infrastruktur sicher in Fahrmanöver um. Von Anfang an sollen TÜV und lokale Behörden in die Zusammenarbeit einbezogen werden.

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Bildquelle kleines Bild: HERE | Autor: Elisa Färber
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Themen dieser News: Unternehmen und Märkte, Mobilfunktechnik, Smart Home & Internet der Dinge

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