Studie: 125 Millionen vernetzte Autos bis 2022

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Ein Jaguar I-Pace als Connected Car von Waymo
Bildquelle: Waymo
Allgemeine Informations- und Kommunikationssysteme sind für die Automobilhersteller ein lukratives Geschäft. Fahrzeuge sollen die Bedürfnisse des Fahrers erkennen und diesem assistierend zur Seite stehen. Bis 2022 sollen so weltweit 125 Millionen vernetzte Autos auf den Straßen sein, wie eine neue Studie aufzeigt.

In seinem Bericht kommt die Analyse-Firma Counterpoint Research Service zu dem Fazit, dass bis 2022 weltweit mehr als 125 Millionen Fahrzeuge vernetzt unterwegs sein werden. Das Marktforschungs-Unternehmen prognostiziert einen Wachstum des Marktes um ganze 270 Prozent in den kommenden sechs Jahren. Vorreiter werden demnach das US-amerikanische Unternehmen General Motors und die deutschen Hersteller BMW, Audi und Mercedes-Benz sein. So soll 4G LTE zum Standard und bis 2022 von 90 Prozent der Fahrzeuge bedient werden. Ab 2020 soll zudem auch der Vertrieb mit der 5G Technologie beginnen.

Mercedes-Benz zeigte kürzlich mit der Vorstellung eines neuen, lernfähigen Betriebssystems, dass auch die Adaption von Smartphone-Technik bereits machbar ist. Das sogenannte Internet of Things (IoT) macht auch vor den zahlreichen Zuliefern nicht Halt. So präsentierten Vodafone und der Reifenhersteller Continental einen smarten Reifen, der für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen soll. Die gemeinsame Plattform „ContiConnect“ zielt vor allem auf Fahrten mit LKWs ab.

Innovationsschub durch eCall-System

Gerade die verpflichtende Einführung des automatischen Notruf-Systems eCall verspricht einen weiteren Innovationsschub. Die neue Funktion ist ab dem 31. März 2018 für alle neuen PKWs Pflicht. Die EU-Kommission verspricht sich von eCall, mehrere tausend Menschenleben jährlich zu retten. Einsatzkräfte sollen durch den automatischen Rettungsruf wertvolle Zeit einsparen und so früher beim Unfallopfer sein können. Im Vergleich zum herkömmlichen Notruf könnte so die Hälfte der ursprünglichen Zeit bis zum Verletzten eingespart werden.

Mehr zu dem Notrufsystem eCall

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