Neues iPad von Apple soll Einzug in die Klassenzimmer nehmen

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Apple iPad 2018
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Apple führte am Mittwoch eine eher ungewöhnliche Präsentation seinen Neuheiten durch: Statt auf der großen Bühne am Apple Campus in Kalifornien und in Kombination mit einem Livestream, in einer Schule abgeschirmt von der Öffentlichkeit. Alles alles ein großes Geheimnis? Eher nicht. Apple zeigte vielmehr ein neues iPad-Modell, das speziell Schüler und Studenten ansprechen soll.

Die Apple-Keynotes sind schon zu einem festen Begriff in der Technik-Szene geworden. Denn jedes Jahr im September präsentiert der Hersteller mit dem Apfellogo seine neuesten Technikhighlights, während die ganze Welt online per Livestream zusehen kann. Eben diese Vorstellung erfolgt dann im kalifornischen Hauptquartier des Herstellers auf einer großen Bühne mit zahlreichen Scheinwerfern. Aber am Mittwoch war alles anders.

Apple überraschte die Technikwelt mit einem ganz neuen Auftreten. Es ging nicht in Apples Hauptquartier sondern nach Chicago in eine Highschool und einen Livestream des Events gab es diesmal auch nicht. Das Motto war seit der Einladung bekannt: „Let’s make a fieldtrip“, zu Deutsch: „Lasst uns einen Schulausflug machen“. Das Event stand also klar unter dem Gesichtspunkt der Weiterbildung.

Vor dem Event ging der Apple Online Store offline

Rund drei Stunden bevor das Apple Event startete ging der Apple Store offline. Beim Aufrufen der Webseite erfolgte lediglich der Hinweis, dass die Seite aktualisiert wird und bald wieder zu Verfügung stehen wird. Somit sendete Apple schon vorab ein klares Zeichen, dass neue Hardware vorgestellt werden dürfte. 

Ein neues iPad mit der Unterstützung des Apple Pen

Nicht nur Weiterbildung, sondern auch Kreativität legt Apple in den Fokus für Schüler, Lehrer und natürlich seine technischen Neuheiten. Das neue 9,7 Zoll große iPad mit Unterstützung des Apple Pencil bieten den Benutzern die Möglichkeit, noch kreativer und produktiver zu sein, von der Ideenskizze über das Notieren von handschriftlichen Notizen bis hin zum Markieren von Screenshots. Natürlich kann das iPad mit iBooks auch als Ersatz für schweren Schulbücher genutzt werden und viel Wissen in kleinem Raum vertrauen.

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Bildquelle: Apple

Das neue iPad kommt mit einer Displaydiagonale von 9,7-Zoll und Retina-Display daher und ist damit so groß wie das iPad Pro-Modell. Auch der Apple Pen, also der Stift zur gezielteren, persönlicheren und intuitiveren Steuerung ist mit an Bord. Klassische Apple-Anwendungen wie Pages, Numbers und Keynote dürfen natürlich nicht fehlen. Im Inneren werkelt der Apple-eigene A10-Fusion-Prozessor. Das iPad soll damit leistungsfähiger als jedes Microsoft-Chromebook sein.

Ein Fingerabdrucksensor ist in der Front unter dem Display zu finden und der Akku soll bis zu 10 Stunden durchhalten. Der Preis für das neue iPad liegt bei 339 US-Dollar und für Schüler gilt ein Angebot von 299 US-Dollar, bei dem sogar der Stift schon enthalten ist. In Deutschland kommt das neue iPad dann ab einem Preis von 349 Euro in den Handel für das Modell mit 32 GB internen Speicher, der externe Stift kostet hier 99 Euro. Wer bereit ist, 479 Euro zu bezahlen, bekommt das LTE-fähige Modell mit 32 GB Speicherplatz. Alternativ ist das Tablet auch mit 128 GB Speicher zu haben und kostet dann 439 beziehungsweise 569 Euro. Über den Apple Store ist das iPad bereits verfügbar – mit Lieferzeit bis zum 4. April.

Auch hier in Deutschland können Bildungseinrichtungen das neueste iPad, das in den Farben Silber, Gold und Grau angeboten wird, günstiger erwerben. Für Schüler stehen zudem statt den üblichen 5 GB Online-Speicher satte 200 GB iCloud-Speicher graatis zur Verfügung. Auch der Apple Pen kann durch den günstigeren Crayon von Logitech ersetzt werden.

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  • Apple iPad 2018: Apple
Das iPhone XS in der Hand mit Frontansicht

Gerücht: Apple will iPhone Modem selbst herstellen

Alles muss man selber machen, denkt sich Apple und plant anscheinend in die Produktion von Smartphone-Modems einzusteigen. Das geht aus zwei Stellenbeschreibungen des amerikanischen Unternehmens hervor. Hintergrund für Apples möglichen Ausflug in die Chip-Branche könnte der Rechtsstreit mit Qualcomm sowie die Unzufriedenheit mit Intel sein.
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Marina Ebert
Marina liebt Technik und ist bei den neuesten Trends stets am Puls der Zeit. Dabei haben es der lebensfrohen Rheinländerin vor allem Gadgets aller Art angetan, von denen sie in ihrem smarten Zuhause einen ganzen Schrank voll hat. Denn in der Tech-Welt ist sie trotz ihres jungen Alters längst ein alter Hase. Bei aller Technikliebe ist Marina aber manchmal auch ganz Mädchen, denn Designerhandtaschen sind ihr großes Laster. Und wenn sie in ihrer freien Zeit nicht gerade den weltbesten Kuchen für ihre Kollegen bei inside handy backt, ist ihr Garten ihre Wohlfühloase, wo sie die Seele baumeln und Technik einfach Technik sein lässt.

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