Telekom schafft Branding und Bloatware ab

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Telekom Branding
Bildquelle: Telekom
Wie jetzt in einem Beitrag des Telekom-Hilft-Blogs bekannt gegeben wurde, verzichtet die Deutsche Telekom ab sofort auf das Software-Branding und sogenannte Bloatware. Daraus ergeben sich einige Vorteile für den Kunden.

Das Android-Update erhalten die Kunden jetzt direkt vom Gerätehersteller. Wartezeiten, weil die Telekom noch Software-Änderungen vornehmen muss, ehe das aktuelle Update auf dem gebrandeten Gerät verfügbar ist, fallen weg. Denn auch wenn von der Telekom nach umfangreichen Tests eine entsprechende Freigabe zur Verteilung der neuen Firmware-Versionen erteilt wurde, heißt das noch lange nicht, dass die Hersteller die Aktualisierungen der Software auch wirklich schnell über ihre Update-Server zur Verfügung stellen. Dies freut vor allem die vielen Kunden, die auf das neueste Android-Update warten.

Mit der wachsenden Verbreitung der mobilen Betriebssysteme sind auch Smartphones in den Blick von Hackern geraten. So sind regelmäßige Firmware- und Software-Aktualisierungen in den zurückliegenden Monaten immer wichtiger geworden. Zuletzt ist vor allem Samsung damit in Erscheinung getreten, regelmäßig neue Updates für viele seiner Geräte mit neuesten Sicherheitsaktualisierungen auszustatten. Kunden mit gebrandetem Handy schauten dabei in die Röhre. Dieser Nachteil soll nun für Telekom-Kunden der Vergangenheit angehören.

  • Updates für Samsung-Smartphones mit Telekom-Branding

Schluss mit vorinstallierten Zusatz-Apps

Weiterer Vorteil ist, dass die Geräte nun ohne die vorinstallierten Zusatz-Apps – sogenannte Bloatware – auskommen. Zudem fällt das sonst oft während des Hochfahrens angezeigte Branding weg. Der Startvorgang bleibt unverändert und wird nicht mehr mit einem Telekom-Logo gekennzeichnet.

Ganz verzichten will die Telekom jedoch nicht auf seine eigenen Anwendungen. Wird das Smartphone mit eingesetzter Telekom-SIM-Karte gestartet, wird im Verlauf der Einrichtung eine Reihe von empfohlenen Telekom-Anwendungen angezeigt. Der Kunde kann dann wählen, welche der vorgeschlagenen Apps er installieren will. Nach der Einrichtung folgt ein sogenannter „Willkommensmoment“, bei dem der Nutzer gefragt wird, ob er Benachrichtigungen und Updates der Zusatz-Apps erhalten will. Im Anschluss findet man dann die von der Telekom und ihren Partnern angebotenen Zusatz-Apps auf der Startseite.

Die Telekom geht so einen Schritt auf die Kunden zu. Während sich Kunden mit Smartphones von anderen Mobilfunkanbietern weiter gedulden müssen, bis die Updates auch auf den gebrandeten Geräten verfügbar sind, erhalten Telekomkunden diese nun zeitnah. Außerdem fällt die teils nervige Bloatware weg und den Kunden wird mehr Entscheidungsfreiheit gegeben.

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