Die größten Leistungsfresser-Apps des Play Stores

2 Minuten
Google-Apps
Bildquelle: inside-handy.de
Ein aktueller Performance-Bericht von Avast gibt Aufschluss darüber, welche Android-Apps aus dem Google Play Store besonders viel Leistung brauchen und sich nachteilig auf die Datennutzung und Akkulaufzeit von Smartphones auswirken. Um an diese Informationen zu kommen, hat das Sicherheitsunternehmen einen anonymisierten Datenbestand von über drei Millionen Avast-Android-Nutzern ausgewertet.

Smartphone-Nutzer bei denen regelmäßig mehrere Apps im Hintergrund mitlaufen, können schnell Probleme mit der Systemleistung, Akkulaufzeit und Nutzung von Daten bekommen. Der Hersteller Avast, der auf digitale Sicherheitsprodukte spezialisiert ist, hat seinen Trend-Report für das dritte Quartal 2017 zur Android App Performance vorgestellt. Dieser soll Nutzern künftig bei der Auswahl von Apps unterstützen und dabei helfen die Einstellungen zu optimieren, um Akkuverbrauch und Speicherplatz zu maximieren und exzessiver Datennutzung durch Apps vorzubeugen. Überprüft wurden nur Google-Play-Apps mit mindestens 50.000 Nutzern.

Das Unternehmen kam zum Schluss, dass Google und Samsung mit ihren Apps die Gesamt-Performance von Smartphones am meisten belasten. Dafür sorgt unter anderem Samsungs AllShare und der Push Service. Beide Apps starten beim Hochfahren des Geräts und laufen im Hintergrund mit. Aber auch die WatchOn App des koreanischen Smartphone-Herstellers hat einen hohen Einfluss auf die Leistung und klaut dem Endgerät viele Systemressourcen. Google ist in den Top-10 gleich mit fünf leistungsbeeinträchtigenden Apps vertreten. Dazu zählt unter anderem Google Play Music, Google Maps und Google Talkback. Alle drei Apps zerren ebenfalls stark an der Geräte-Performance.

Besorgniserregende Entwicklung

Eine Belastung für den Speicher stellen vor allem die Apps von Facebook, Instagram und Spotify dar. Den meisten Datenverbrauch weisen neben Google Talkback ebenfalls Facebook und Instagram auf. Zu den Batteriefressern gehört der Beaming Service von Samsung, Samsung WatchOn und die App von Netflix. Gagan Singh, Vizepräsident und Geschäftsführer äußert sich zu der Auswertung des Reports wie folgt: „Es ist besorgniserregend, wie viele alte Samsung-Geräte noch im Einsatz sind. Wahrscheinlich wissen viele Nutzer gar nicht, dass Samsung keine regelmäßigen Sicherheits-Updates für ältere Smartphones zur Verfügung stellt und das birgt ein großes Sicherheitsrisiko.“ 

Deine Technik. Deine Meinung.

Und was sagst du?

Bitte gib Dein Kommentar ein!
Bitte gibt deinen Namen hier ein

VERWANDTE NEWS