Samsung kappt Sicherheitsupdates für beliebte Smartphones

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Samsung Galaxy A3 (2016)
Bildquelle: inside-handy.de
Samsung zählt nicht gerade zu den Herstellern, die eine schnelle Update-Politik verfolgen. Vor allem bei neuen Android-Versionen müssen sich Nutzer zumeist in Geduld üben, ehe sie das neue Betriebssystem bekommen. Nun kündigt der Hersteller an, auch Sicherheits-Updates für beliebte, noch recht junge Modelle vorerst einzustellen.

Wie Samsung auf seiner Webseite bekannt gibt, sollen einige Smartphones aufgrund neuer Update-Richtlinien bald keine Sicherheits-Updates mehr erhalten. Ausführlich aufgelistet werden jene Geräte, die künftig entweder gar keine oder nur noch wenig Beachtung finden.

Fortan sollen das Galaxy A3, das Galaxy J1 und das Galaxy J3 (2017) keine Sicherheits-Updates mehr bekommen. Grund für diesen Schritt dürfte das Alter der Modelle sein, nach dem sich die Versorgung in der Regel richtet. Nach zwei Jahren auf dem Markt ist es nicht unüblich, „alte Hasen“ langsam aber sicher auslaufen zu lassen – vor allem, wenn es sich dabei um Einsteiger-Geräte oder Modelle der unteren Mittelklasse handelt. Allerdings werden das Galaxy A3, J1 und J3 nach wie vor auf der Homepage Samsungs angepriesen. Diejenigen, die eines der Smartphones nutzen, sollten sich also über den künftig fehlenden Sicherheits-Standard bewusst sein.

Für Top-Smartphones wie das Galaxy Note 8 und Note 5, beliebte Einheiten der Galaxy-A-Serie aus den Jahren 2016, 2017 und 2018 sowie auch für die Galaxy-S-Smartphones ab dem Galaxy S6 wird es auch weiterhin monatliche Updates mit dem je neuen Sicherheitspatch geben. Daneben will Samsung gemäß der neuen Update-Politik auch vierteljährliche Aktualisierungen einführen, die mitunter das Galaxy A3 (2017) oder auch Galaxy J5 (2017) betreffen.

Alle Details zum Oreo-Update für das Galaxy S8

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