10 Euro für 10 Jahre: Erste Daten-Flatrate für IoT von Telekom und 1NCE

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Bildquelle: Telekom
Das Internet der Dinge (IoT) ist auf dem Vormarsch und auch die Deutsche Telekom will nun verstärkt in der Branche mitmischen. Wie auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona verkündet wurde, wird der Konzern gemeinsam mit dem Kölner Unternehmen 1NCE ein neues Preismodell anbieten, das die Vernetzung von Maschinen für Firmen vereinfachen soll.

Die Deutsche Telekom in Zusammenarbeit mit 1NCE eine IoT-Lösung für Firmen auf den Markt bringen, die die Vernetzung von verschiedenen Maschinen und Ähnlichem vereinfachen soll: „Mit diesem Tarif werden wir es unseren Kunden so einfach wie möglich machen, schnell neue IoT-Lösungen zu realisieren. Das bedeutet keine monatlichen Abrechnungen, keine Zusatzgebühren, kein Tarif-Dschungel“, sagt Alexander P. Sator, Gründer und CEO von 1NCE.

1NCE soll dabei die tragende Rolle für die Vernetzung der Geräte spielen. Konkret helfen will man mit einem attraktiven Preismodell, das eine Daten-Flatrate mit einem einmaligen Preis von 10 Euro inkludiert. Wie es heißt, soll diese Flatrate für insgesamt 10 Jahre bis zu 500 MB bieten und Geräte miteinander verbinden. Interessant an der Daten-Flatrate ist, dass die Telekom die Lücke auszufüllen versucht, die der IoT-Markt bislang noch aufweist. Denn im Gegensatz zu der Daten-Flatrate der Telekom bieten die für IoT-Lösungen bestimmten SIM-Karten zumeist deutlich mehr Leistung, als letztlich benötigt wird.

Die Kopplung der einzelnen Geräte wird über das sogenannte Schmalband (Narrowband) laufen, das einerseits einen marginalen Stromverbrauch hat und andererseits nur geringe Mengen Daten weiterleitet. Das Modell soll zunächst ausschließlich in der Europäischen Union, der Schweiz und Norwegen angeboten werden.

Das Milliarden-Geschäft

Damit geht die Deutsche Telekom einen weiteren Schritt im hart umkämpften Markt des Internets der Dinge, wo auch Vodafone und Telefónica entsprechende Flatrates anbieten wollen. Der Bonner Konzern bietet mit der Lösung die erste Daten-Flatrate für IoT an. Wie es heißt, erhoffen sich die Mobilfunkprovider mit neuen Preismodellen und Zusatzdiensten ein Milliarden-Geschäft.

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